{"id":489,"date":"2023-06-07T19:37:14","date_gmt":"2023-06-07T16:37:14","guid":{"rendered":"https:\/\/m-arc.org\/en\/?p=489"},"modified":"2023-07-19T12:53:10","modified_gmt":"2023-07-19T09:53:10","slug":"guidelines-for-a-living-architecture","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/m-arc.org\/de\/2023\/06\/gesichtspunkte-fur-eine-lebendige-architektur\/","title":{"rendered":"Gesichtspunkte f\u00fcr ein 'Lebendige Architektur'"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/m-arc.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/m-arc.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/489?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><p>Lebendige Architektur ist kein Stil. Es handelt sich um einen Architekturansatz, der Geb\u00e4ude nicht als blo\u00dfe Objekte betrachtet, sondern als Organe oder Organismen, die innerhalb der vielf\u00e4ltigen und miteinander verwobenen Bereiche des nat\u00fcrlichen, sozialen und kulturellen Lebens funktionieren. Das Ziel der Lebendigen Architektur ist es, eine gebaute Umwelt zu entwickeln, die das nat\u00fcrliche, soziale und kulturelle Leben unterst\u00fctzt und aufwertet und dieses Anliegen zu einem k\u00fcnstlerischen Ausdruck erhebt. Das Ergebnis sollte unseren Bed\u00fcrfnissen auf ganzheitliche und nachhaltige Weise dienen. Um eine lebendige Architektur zu schaffen, sollten die folgenden Aspekte ber\u00fccksichtigt, ausbalanciert und in eine umfassende Synthese gebracht werden:<\/p>\n<p><strong>Funktion und menschliche Bed\u00fcrfnisse<\/strong><\/p>\n<p>Alle Geb\u00e4ude entstehen aus menschlichen Bed\u00fcrfnissen und Bestrebungen heraus. Diese Bed\u00fcrfnisse umfassen alle Aspekte des menschlichen Lebens. Sie reichen vom physischen Schutz, der Erf\u00fcllung praktischer Bed\u00fcrfnisse, der Bereitstellung sozialer R\u00e4ume und der Privatsph\u00e4re bis hin zum Angebot einer reichen r\u00e4umlichen Atmosph\u00e4re, dem Ausdruck kultureller Inhalte und der Unterst\u00fctzung spiritueller Erfahrungen.<\/p>\n<p>Jeder Bauaufgabe hat seine eigenen spezifischen Anforderungen. Dennoch sollte immer die gesamte Bandbreite menschlicher Bed\u00fcrfnisse ber\u00fccksichtigt werden, einschlie\u00dflich der Frage, wie Geb\u00e4ude und \u00f6ffentliche R\u00e4ume auf die Allgemeinheit wirken.<\/p>\n<p>Gute Architektur versucht in erster Linie, diese Bed\u00fcrfnisse und Bestrebungen zu erf\u00fcllen, indem sie sowohl unser \u00e4u\u00dferes als auch unser inneres Leben unterst\u00fctzt und bereichert.<\/p>\n<p>Inwieweit die Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche des Bauherrn und der \u00d6ffentlichkeit verwirklicht werden k\u00f6nnen, h\u00e4ngt von den verf\u00fcgbaren wirtschaftlichen Mitteln ab. In der modernen Gesellschaft ist Geld eines der wichtigsten dieser Mittel. Geld sollte jedoch nie zum Selbstzweck werden. Auch sollte Architektur nicht zu einem Mittel werden, um auf Kosten derer, die das Geb\u00e4ude sp\u00e4ter nutzen werden, finanziellen Gewinn zu erzielen.<\/p>\n<p>Jeder, der zur Verwirklichung eines Geb\u00e4udes beitr\u00e4gt &#8211; als Bauherr, Planer, Bauunternehmer oder Handwerker &#8211; sollte f\u00fcr seinen Beitrag angemessen entlohnt werden. Wer keinen fairen Lohn zahlt, baut auf Kosten eines anderen. Gleichzeitig bedeutet die \u00dcberschreitung des eigenen angemessenen Honorars oder Gewinns, dass man andere f\u00fcr nicht geleistete Arbeit zahlen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>In dem Spannungsverh\u00e4ltnis, das sich oft zwischen W\u00fcnschen und Mitteln auftut, besteht die gestalterische Herausforderung darin, im Rahmen des verf\u00fcgbaren Budgets ein Maximum an W\u00fcnschen des Bauherrn und Bed\u00fcrfnissen der k\u00fcnftigen Nutzer zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><strong>Der Geist des Ortes<\/strong><\/p>\n<p>Um ein Geb\u00e4ude zu realisieren, braucht man einen Standort. Jeder Standort hat seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter. Dieser Charakter setzt sich aus nat\u00fcrlichen Komponenten wie der Morphologie des Grundst\u00fccks, dem lokalen Klima und den auf dem Grundst\u00fcck lebenden Pflanzen und Tieren zusammen. Hinzu kommt meist ein Geflecht von sozialen und kulturellen Komponenten wie die umgebende Bebauung, die vorhandene Infrastruktur und die Geschichte des Ortes.<\/p>\n<p>Gute Architektur bezieht sich bewusst auf diesen Geist des Ortes. Das bedeutet nicht, dass sie sich dem Bestehenden unterordnen muss. Sie kann auch einen neuen Beitrag leisten, der das Vorhandene aufwertet, aber dies sollte mit Respekt geschehen.<\/p>\n<p>Eine zeitgem\u00e4\u00dfe Gestaltungsaufgabe ist die Revitalisierung verfallener Landschaften und Stadtbilder. Dies kann durch die Schaffung neuer Biotope und geeigneter R\u00e4ume f\u00fcr das soziale Leben erreicht werden.<\/p>\n<p>In den meisten Orten werden Bauvorschriften und Satzungen erlassen, um die Absichten der Bauwilligen mit dem Schutz der nat\u00fcrlichen und historischen Werte und den Interessen der bereits in dem Gebiet lebenden Menschen in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>Diese Vorschriften sollten weder zu streng noch zu locker sein, damit sich das soziale Leben entfalten und die Architektur harmonisch entwickeln kann.<\/p>\n<p>In Bezug auf den Geist des Ortes besteht die gestalterische Herausforderung darin, eine Synthese zwischen den r\u00e4umlichen Bed\u00fcrfnissen des k\u00fcnftigen Geb\u00e4udes, seiner angestrebten Identit\u00e4t und dem Charakter des Ortes mit den geltenden gesetzlichen Anforderungen zu schaffen.<\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><strong>Baumaterialien und Konstruktion<\/strong><\/p>\n<p>Alle Geb\u00e4ude werden aus Materialien hergestellt, die urspr\u00fcnglich aus der Natur stammen und die nach ihrer Nutzung, Wiederverwendung und Wiederverwertung schlie\u00dflich wieder in die Natur zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Gute Architektur versucht, die technischen und \u00e4sthetischen Eigenschaften von Baumaterialien zu optimieren und die sch\u00e4dlichen Auswirkungen ihrer Herstellung und Verwendung auf die menschliche Gesundheit und die nat\u00fcrliche Umwelt zu minimieren.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Verwendung von Materialien und Energie muss ein zirkul\u00e4rer Ansatz entwickelt werden, der den gesamten Lebenszyklus eines Geb\u00e4udes und die Auswirkungen auf Mensch und Natur ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Ein Bewusstsein f\u00fcr die Kr\u00e4fte, welche in der Konstruktion wirken, und die Schaffung von Strukturen in \u00dcbereinstimmung mit diesen Kr\u00e4ften kann zu hocheffizienten und ausdrucksstarken Strukturen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Technik spielt eine Schl\u00fcsselrolle bei der Optimierung der M\u00f6glichkeiten von Materialien und der Schaffung von Bauwerken aus ihnen. Der rasante Fortschritt der Technik erm\u00f6glicht st\u00e4ndig innovative Bauweisen und erstaunliche neue Formen. Die Technik sollte jedoch nie zum Selbstzweck werden und die Gestaltung um ihrer selbst willen dominieren. Technik sollte immer im Dienste des menschlichen Wohlbefindens, einer guten architektonischen Qualit\u00e4t und der \u00f6kologischen Nachhaltigkeit stehen. Das Leben sollte nicht mechanisiert werden, sondern die Technologie sollte mit den Lebensprozessen in Einklang gebracht werden, um sie zu unterst\u00fctzen und zu bereichern.<\/p>\n<p>Die gestalterische Herausforderung im Umgang mit Materialien und Technik besteht darin, ihr Potenzial mit den menschlichen, \u00e4sthetischen und technischen Anforderungen des Entwurfs in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p><strong>Ideen, Werte und Kreativit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Im Prozess der Konzeption und Gestaltung eines neuen Geb\u00e4udes flie\u00dfen unz\u00e4hlige Ideen und Absichten in das Projekt ein. Diese stammen zum Teil vom Bauherrn und zum Teil von den am Projekt beteiligten Planern, Konstrukteuren, technischen Beratern und Handwerkern.<\/p>\n<p>Alle diese Ideen sind mit Werten und einer Weltanschauung verbunden, die &#8211; bewusst oder unbewusst &#8211; in den Entwurf einflie\u00dfen. Bei historischen Stilen war dies im Allgemeinen aufgrund der mythologischen oder religi\u00f6sen Weltanschauung, die in den Formen zum Ausdruck kam, offensichtlich. Aber auch modernistische und zeitgen\u00f6ssische Geb\u00e4ude bringen unweigerlich eine Vision und die Werte zum Ausdruck, die ihnen zugrunde liegen.<\/p>\n<p>Wenn wir ein Geb\u00e4ude benutzen oder sehen, nehmen wir diese Ideen und Werte in Form von Sinneseindr\u00fccken auf.<\/p>\n<p>Gute Architektur versucht daher bewusst, inh\u00e4rente Werte und eine Weltanschauung in einen k\u00fcnstlerischen Ausdruck zu bringen. Sie tut dies, indem sie eine r\u00e4umliche Atmosph\u00e4re schafft, die diejenigen, die das Geb\u00e4ude nutzen und erleben, unterst\u00fctzen und inspirieren kann.<\/p>\n<p>All diese Ideen und Werte erhalten ihre sichtbare Form durch das Talent und die Kreativit\u00e4t des Architekten oder des Entwurfsteams. Sie pr\u00e4gen den Entwurf und beeinflussen seinen Charakter.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gestalter ist dieser Prozess zugleich eine Form der Selbstdarstellung und Selbstverwirklichung. Der Selbstausdruck sollte jedoch niemals die Bed\u00fcrfnisse der zuk\u00fcnftigen Nutzer dominieren, sondern zu deren Unterst\u00fctzung eingesetzt werden.<\/p>\n<p>In Bezug auf Ideen und Werte besteht die Gestaltungsherausforderung darin, eine Form zu schaffen, die ihre funktionalen, technischen und \u00e4sthetischen Anforderungen erf\u00fcllt und ihren Inhalt zu einem sinnvollen Ausdruck bringt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Entwurfsprozess<\/strong><\/p>\n<p>Das ultimative Ziel des Entwurfsprozesses ist es, eine \u00fcberzeugende und authentische Form zu schaffen, in der alle oben genannten Aspekte integriert sind. Dies kann nicht erreicht werden, indem man nur einzelne Anforderungen erf\u00fcllt und das Ergebnis in eine modische oder trendige Form kleidet.<\/p>\n<p>Um eine authentische Form zu schaffen, muss der Entwurf von innen heraus entwickelt werden, d.h. aus der Entwurfsaufgabe selbst heraus und darf nicht durch fremde, von au\u00dfen hinzugef\u00fcgte Elemente verf\u00e4lscht werden.<\/p>\n<p>Um dieses Ziel zu erreichen, m\u00fcssen alle einzelnen und oft widerspr\u00fcchlichen Anforderungen analysiert und durchdacht werden. Sie m\u00fcssen in das Unterbewusstsein der Entwerfenden sinken, um eine neue Synthese entstehen zu lassen, in der alle Elemente zu einer neuen Einheit zusammenwachsen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Entwerfen ist wie eine Schwangerschaft, nicht k\u00f6rperlich, sondern geistig. Der Entwurf muss im Bewusstsein und Unterbewusstsein seiner Gestalter leben, muss gef\u00f6rdert werden, um zu wachsen und ein Eigenleben zu entwickeln. Nur wenn ein Entwurf zum Leben erweckt wird, einen eigenen Charakter und eine eigene Identit\u00e4t erh\u00e4lt, kann er das Leben derer, die ihn benutzen, f\u00f6rdern, ihre Seelen n\u00e4hren und ihren Geist erheben.<\/p>\n<p>In der entstehenden Form sollten sich die Teile des Entwurfs zum Ganzen und zueinander verhalten wie die Organe in einem lebendigen Organismus.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Entwurfsprozesses ist oft zu beobachten, dass Projekte eine eigene Dynamik und einen eigenen Willen haben und erst dann zufrieden stellen, wenn alle Aspekte des Entwurfs integriert sind und sein eigener Charakter voll zum Ausdruck kommt.<\/p>\n<p>Der Bauherr, der Architekt bzw. das Entwurfsteam sollten versuchen, sich dieses &#8222;unausgesprochenen Willens&#8220; bewusst zu werden und ihm zu folgen. Er kann sich in Problemen manifestieren, die w\u00e4hrend des Prozesses auftreten. Es ist wichtig, solche Probleme als Chancen zu sehen und nach Wegen zu suchen, wie das Geb\u00e4ude von ihnen profitieren kann. Diese Einstellung kann helfen, auftretende Hindernisse zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p><strong>Lebensprozesse unterst\u00fctzen <\/strong><\/p>\n<p>Es liegt in der Natur der Architektur, menschliche Bed\u00fcrfnisse und nat\u00fcrliche Ressourcen, soziales Leben und Kunst, Geist und Materie in einen Dialog zu bringen, sie miteinander zu verschmelzen und in eine spezifische Synthese zu bringen. Das Ergebnis dieses offenen und sich st\u00e4ndig erneuernden Prozesses bildet die Welt, in der wir leben und von der wir geformt werden.<\/p>\n<p>Aufgrund der Auswirkungen, die die Architektur auf unser \u00e4u\u00dferes und inneres Leben und auf die nat\u00fcrliche Welt, in der wir alle leben, hat, sollte die Architektur in Bezug auf die Lebensprozesse, deren Teil sie ist, konzipiert werden und diese unterst\u00fctzen und bereichern.<\/p>\n<p>Um dies zu erreichen, kann man sich von der Natur inspirieren lassen, indem man versucht zu verstehen, wie sie ihre hocheffizienten, nachhaltigen und sch\u00f6nen Formen schafft. In der Natur bilden \u00e4u\u00dfere Erscheinung und inneres Wesen immer eine Einheit. Eine \u00e4hnliche Einheit sollte auch in Architektur und Design angestrebt werden. Eine seelische Qualit\u00e4t und eine spirituelle Dimension m\u00fcssen hinzukommen, damit jedes Design nicht nur nat\u00fcrlich, sondern auch wirklich menschlich ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lebendige Architektur ist kein Stil. 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