{"id":608,"date":"2023-01-26T17:20:55","date_gmt":"2023-01-26T14:20:55","guid":{"rendered":"https:\/\/m-arc.org\/en\/?p=608"},"modified":"2024-08-09T18:13:40","modified_gmt":"2024-08-09T15:13:40","slug":"pneumatit-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/m-arc.org\/en\/2023\/01\/pneumatit-2\/","title":{"rendered":"Menschheitsprojekt Beton"},"content":{"rendered":"<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-top-right\"><a href=\"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/608?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"View PDF\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/608?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Print Content\" \/><\/a><\/div><figure id=\"attachment_667\" aria-describedby=\"caption-attachment-667\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-667 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-Armierung-Bodenplatte-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1439\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-Armierung-Bodenplatte-scaled.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-Armierung-Bodenplatte-300x169.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-Armierung-Bodenplatte-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-Armierung-Bodenplatte-768x432.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-Armierung-Bodenplatte-1536x863.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/1-Armierung-Bodenplatte-2048x1151.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-667\" class=\"wp-caption-text\">Erweiterungsbau eines Kirchzentrums bei Z\u00fcrich: kurz vor dem Guss einer Bodenplatte (Foto: Pneumatit AG)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_622\" aria-describedby=\"caption-attachment-622\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-622 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bodenplate-6.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1704\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bodenplate-6.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bodenplate-6-300x200.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bodenplate-6-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bodenplate-6-768x511.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bodenplate-6-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bodenplate-6-2048x1363.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-622\" class=\"wp-caption-text\">Guss einer Bodenplatte f\u00fcr den allerersten Bau mit Pneumatit 2006-07: einen Laufstall in Rheinau. (Foto: Gut Rheinau AG)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der Unverzichtbare<\/strong><\/p>\n<p>Beton erlaubt ein sehr schnelles Bauen. Seine Rohmaterialien sind praktisch \u00fcberall vorhanden. Er ist leistungsstark und beliebig formbar. Dank seiner H\u00e4rtung auch unter Wasser (Hydraulik) und versehen mit den entsprechenden chemischen Zusatzstoffen, kann Beton fast universal verwendet werden. Seine hohe physikalische und chemische Berechenbarkeit lie\u00df eine weitgehende Rationalisierung der Bauabl\u00e4ufe zu. Beton, der \u00fcberall ma\u00dfkonfektioniert zu habende \u00bbStein der Weisen\u00ab der Bauindustrie,<sup>1<\/sup> der preisg\u00fcnstige, geniale Allesk\u00f6nner, ist in kurzer Zeit zum unangefochtenen Baustoff-Favoriten geworden. Tats\u00e4chlich ist Beton das weltweit zweitmeist verwendete Gut, nach Wasser!<sup>2<\/sup> Aktuell werden weltweit pro Jahr ungef\u00e4hr 14 Milliarden Kubikmeter ausgebracht. Eine so grosse Menge Beton kann man sich kaum vorstellen. Versuchen wir es trotzdem! Nehmen wir an, wir bauen mit dem gesamten Beton von 2022 einen einzigen quadratischen, massiven, toten Turm, ohne R\u00e4ume, mit einer Grundfl\u00e4che von fast 500 m Seitenl\u00e4nge. Das entspricht einer Fl\u00e4che von 250 ha oder 250 Fussballfeldern. Dieser Turm w\u00fcrde dann 56 km hoch und bis \u00fcber die Grenze der Biosph\u00e4re hinaus in eine Sph\u00e4re reichen, wo es keinerlei Leben mehr gibt, nicht einmal mehr Mikroorganismen. Dort oben w\u00fcrde ab und zu ein leichter Satellit an uns vorbeifliegen, w\u00e4hrend die n\u00e4chsten Flugzeuge als kleine Punkte weit unten fl\u00f6gen, auf maximal 15 km H\u00f6he.<\/p>\n<p>Einen solchen Turm k\u00f6nnten wir jedes Jahr bauen. Allerdings ist der Betonverbrauch in den letzten 20 Jahren um durchschnittlich 4,2 % pro Jahr gestiegen. Wenn das so weitergeht, dann wird sich schon im Jahr 2040 der globale Verbrauch auf 28 Mrd. m3 und der Jahresturm auf 112 km H\u00f6he verdoppelt haben.<\/p>\n<p>Unsere Recherchen und Rechnungen zeigen, dass seit etwa 175 Jahren total rund 403 Mrd. m3 (= 987 Mrd. t) Industriebeton auf der Erde verbaut worden ist. Mit diesen 403 Mrd. m3 k\u00f6nnte man die gesamte Landmasse der Erde mit einer 2,7 mm dicken grauen Betonschicht zudecken, und h\u00e4lt der erw\u00e4hnte Jahreszuwachs von 4,7% an, so wird diese Schicht schon bis 2041 verdoppelt haben.<\/p>\n<p>All dieser Beton liegt heute irgendwo herum. Beton ist die erste vom Menschen erzeugte geologische Schicht, ein Sediment, das anhand seines Rostbrauns sp\u00e4ter einmal m\u00fchelos identifizierbar sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Ein stiller, aber gewaltiger Betonprozess zieht in die Lebenssph\u00e4re von Mensch und Erde ein. Er erinnert an die Vergletscherung w\u00e4hrend der Eiszeit, vollzieht sich aber blitzartig. Der moderne Mensch verbringt durchschnittlich schon \u00fcber 90 Prozent seiner Lebenszeit in Innenr\u00e4umen, von denen die meisten von Beton oder Zementm\u00f6rtel definiert werden. Beton hat sich \u00fcberall eng an uns gelegt. Ein Ende des Vorganges ist nicht abzusehen. Die Zeit scheint da, um nachzufragen: Was bewirkt Beton eigentlich? Welche neuen Einfl\u00fcsse ziehen mit dem Beton in unser Lebensgef\u00fcge ein, was sind die Folgen f\u00fcr Wohlbefinden, Gesundheit und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten von Mensch und Natur?<\/p>\n<p><strong>Begegnung<\/strong><\/p>\n<p>Die Substanz spricht leise. Es ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass man nach ihren Eigenwirkungen fragt. Doch wo dies geschieht, werden oft erstaunlich pr\u00e4zise und stark \u00fcbereinstimmende Eindr\u00fccke geschildert, meist in Form von Bildern und tastenden Umschreibungen. Die folgende Charakterisierung fasst \u00c4u\u00dferungen aus den Jahren 2008 bis 2022 zu Beton zusammen, von ganz unterschiedlichen Personen und bezogen auf verschiedene R\u00e4ume und B\u00f6den. \u00bbInnere W\u00e4rme, vor allem in F\u00fc\u00dfen und Unterschenkeln. Gef\u00fchl federnder Weichheit und Leichtigkeit beim Gehen. Ruhig und wohlig, entspannend, harmonisierend, belebend, frei, offen, durchl\u00e4ssig, atmungsaktiv, ein gutes Klima, ein guter Ort zum Wohnen. Wischt M\u00fcdigkeit weg, als sei man bei einem Heiler oder auf einem kleinen Urlaub gewesen.<\/p>\n<p>Man f\u00fchlt sich leicht, beschwingt, als ginge man \u00fcber eine gr\u00fcne Sommerwiese oder \u00fcber Waldboden. Obwohl der Raum dunkel und eng war, erschien er behaglich, friedlich, gro\u00df. Das kann dazu f\u00fchren, dass man seine Arbeit lieber macht, sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren kann. Gl\u00fccks- und Dankbarkeitsgef\u00fchle. Knie- und Fu\u00dfgelenke, die sonst schmerzten, sind auf diesen Betonb\u00f6den geheilt. Gef\u00fchl, ganz hier zu sein. Noch im ersten Stock erlebt man Durchl\u00e4ssigkeit bis zur Erde hinunter.\u00ab<\/p>\n<p>Finden Sie Ihr eigenes Beton-Erleben in dieser Charakterisierung wieder? Nein? \u2013 Sie haben Recht: Denn alle Aussagen galten zwar Beton, aber einem modifizierten, veredelten, weiterentwickelten, auf den wir noch zu sprechen kommen.<\/p>\n<p><em>How do we sleep while our beds are burning? <\/em>Midnight Oil, Beds are Burning, 1987<\/p>\n<p><strong>Die Betonfrage<\/strong><\/p>\n<p>Die Gut Rheinau GmbH, der gr\u00f6\u00dfte biologisch-dynamisch gef\u00fchrte Landwirtschaftsbetrieb der Schweiz, bildet mit anderen Betrieben, das unter dem Dach der Stiftung Fintan arbeitende \u00f6kologisch-soziale \u00bbProjekt Fintan\u00ab bei Schaffhausen. Nach einem Stallbrand 2002 nahm man die Planung eines neuen Laufstalls an die Hand. Parallel dazu hatte der Verfasser die Initiative \u00bbwidar forschung\u00ab entwickelt, aus einem Bed\u00fcrfnis heraus, das sich gedanklich so fassen l\u00e4sst: Der Umgang mit dem Bereich des Lebendigen ist f\u00fcr die Menschheit zu einer \u00dcberlebensfrage geworden. Die nur physische Sicht der Wirklichkeit dominiert historisch erst seit kurzer Zeit. Sie hat sich dabei bereits selbst widerlegt: durch ihre Wirkungen, die sich im vielseitig alarmierenden Zustand unserer Welt zeigen. Langfristig taugliches Denken und Handeln muss deshalb die nicht-physischen Dimensionen und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten wieder einbeziehen. Sie sind f\u00fcr jedes Ph\u00e4nomen relevant. Ihr Einbezug, neu auf wissenschaftliche Art, beginnt heute, hundert Jahre nach dem entsprechenden Pionierwerk Rudolf Steiners, m\u00f6glich zu werden, weil die daf\u00fcr notwendigen F\u00e4higkeiten zur direkten Wahrnehmung \u00fcberphysischer Tatsachen sich mehren.<\/p>\n<p>Mit verschiedenen Forschern und an unterschiedlichen Aufgabenstellungen wurde von widar forschung Grundlagenarbeit geleistet und dabei Vertrauen gewonnen. So vergab das Gut Rheinau schon fr\u00fchzeitig einen Auftrag zur Bauplatzvorbereitung auf \u00fcberphysischer Ebene an widar mit dem Forscher Jos\u00e9 Martinez. Die Ausf\u00fchrung gestaltete sich auch sozial intensiv und positiv.<\/p>\n<p><strong><em>Exkurs 1: \u00bbPhysisch\u00ab, \u00bb\u00fcberphysisch\u00ab, \u00bbunterphysisch\u00ab<\/em><\/strong><em>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>Alle Ph\u00e4nomene in unserer physischen Welt haben auch nicht-physische Dimensionen. Diese dr\u00fccken sich im Physischen aus und bestimmen es wesentlich. Nach entsprechender Schulung k\u00f6nnen auch die nicht-physischen Dimensionen bewusst wahrgenommen und erforscht werden.<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der hier vorgestellten Ergebnisse solcher Forschungen braucht es eine wenigstens pauschale Kenntnis zweier \u00fcberphysischer Kr\u00e4ftebereiche:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Lebenskr\u00e4fte oder \u00bb\u00e4therische\u00ab Kr\u00e4fte: <\/em><em>organisch aufbauend<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><em>Formkr\u00e4fte oder \u00bbastralische\u00ab Kr\u00e4fte: <\/em><em>organisch abbauend.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Einerseits stehen \u00e4therische und astralische Kr\u00e4fte einander also polar gegen\u00fcber. Doch eine gesetzm\u00e4\u00dfige Polarit\u00e4t zeigt auch das Lebendige (\u00c4therische) selbst in seinen Myriaden von Erscheinungen: als Atmung zwischen den Polen Kontraktion (Schwerkraft- und Dunkelheit-orientierter Impuls zur Festigung, H\u00e4rtung, Verdichtung) und<\/em><\/p>\n<p><em>Expansion (Leichte- und Licht-orientierter Impuls zur Aufl\u00f6sung, Verfl\u00fcssigung, \u00d6ffnung). Und auch die astralischen Kr\u00e4fte zeigen Polarit\u00e4ten. Andererseits stehen astralische Kr\u00e4fte \u00bbh\u00f6her\u00ab als die \u00e4therischen, weil sie diese \u00fcberformen, begrenzen, lenken.<\/em><\/p>\n<p><em>In der Auseinandersetzung und Durchdringung von astralischen und \u00e4therischen Kr\u00e4ften entsteht auf astralischer Ebene Bewusstsein, auf \u00e4therischer Ebene Wachstum, Fortpflanzung, Metamorphose. Der prinzipielle Unterschied zwischen Tier und Pflanze ist, dass das Tier astralische Kr\u00e4fte individualisiert in sich tr\u00e4gt (als \u00bbAstralleib\u00ab), die Pflanze nicht (sie hat nur physischen und \u00bb\u00c4therleib\u00ab). Den Menschen macht aus, dass er Geist in sich tr\u00e4gt \u2013 sein Ich.<\/em><\/p>\n<p><em>Neben den \u00fcberphysischen gibt es auch unterphysische Kr\u00e4ftewelten, etwa Elektrizit\u00e4t, Magnetismus, Radioaktivit\u00e4t. \u00bbUnterphysisch\u00ab (oder \u00bbunternat\u00fcrlich\u00bb, \u00bbuntersinnlich\u00ab) werden sie genannt, weil sie im Inneren der physischen Natur verborgen blieben, bis der Mensch mit neuen technischen Mitteln deren Rahmen und Boden \u00bbaufzubrechen\u00ab begann. Nur auf physischer Ebene sind die einzelnen Ph\u00e4nomene (Gegenst\u00e4nde, Organismen, R\u00e4ume) klar voneinander abgegrenzt. In allen nicht-physischen Dimensionen durchdringen und durchwirken die Ph\u00e4nomene einander gegenseitig.<\/em><\/p>\n<p>2006 kam von Patrik Forster, Zimmermann, Landwirt und Bauverantwortlicher von Gut Rheinau, eine neue Frage, die Weichen stellte. Ihm war nicht wohl beim Gedanken, dass die K\u00fche einen Gro\u00dfteil ihres Lebens auf Betonfl\u00e4chen verbringen sollten, die ja zudem auch Arbeitsplatz f\u00fcr Menschen w\u00fcrden. Ob man Beton nicht ges\u00fcnder machen, baubiologisch aufwerten k\u00f6nne?<\/p>\n<p>Diese Frage kam in einer Alltagssituation auf, die doch zugleich von fast archetypischer Qualit\u00e4t war:<\/p>\n<ul>\n<li>Am Beton f\u00fcr den Stallbau f\u00fchrte nichts vorbei: die Macht des Physisch-Faktischen und der \u00d6konomie hatte l\u00e4ngst vorentschieden.<\/li>\n<li>Auch der Baupraktiker trug dabei aber ein starkes Unbehagen.<\/li>\n<li>Doch warum eigentlich? Die Antwort blieb beim (\u00bbunguten\u00ab) Gef\u00fchl. Man verstand einander trotzdem.<\/li>\n<li>Die Frage des Bauern galt einem neuen Weg, der finanziell aufwendiger w\u00fcrde. Sein Motiv war die Liebe und die Verantwortung f\u00fcr das ihm anvertraute Leben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Man muss es deutlich sagen: Vier Jahrzehnte Betonkritik und Baubiologie haben keine stichhaltigen Argumente gegen den Beton erbracht, denen nicht durch gesteigerte bautechnische und \/ oder \u00e4sthetische Sorgfalt begegnet werden k\u00f6nnte. Unwohlsein und tiefsitzende Antipathie gegen\u00fcber dem Beton haben keinen Erkenntnisboden und werden allein durch das Gewicht der Tatsachen permanent \u00fcberw\u00e4ltigt, ja absurd gemacht. Trotzdem blieb ein suggestives Symbol von negativer Kraft, klarer Aussage und erstaunlicher Resistenz gegen\u00fcber den PR-Aufwendung der Industrie.<sup>3<\/sup> Ausdr\u00fccke wie \u00bbBetonk\u00f6pfe\u00ab, \u00bbBetonw\u00fcste\u00ab, \u00bbBetonfraktion\u00ab sind in die Umgangssprache \u00fcbergegangen. In Fachpublikationen wird die Schuld am schlechten Image des Betons in \u00bbBaus\u00fcnden\u00ab von Architekten und St\u00e4dteplanern gefunden (\u00bbEs kommt drauf an, was man draus macht\u00ab). Psychologen sehen in der verbreiteten Aversion gegen\u00fcber Beton eine Hypochondrie mit bis zu paranoider F\u00e4rbung, \u00bbeine Art Selbsthass\u00ab des modernen Menschen, \u00bbeinen unbewussten Hass auf das eigene Leben\u00ab. Trotzdem: Das Material, das unsere Lebenssph\u00e4re durchsetzt und auskleidet wie kein anderes, gilt ungeachtet aller funktionalen Vorteile als tot und abt\u00f6tend, kalt, vereinsamend, kr\u00e4nkend, zerm\u00fcrbend, unmenschlich. Viele Menschen berichten von seelischen und organischen Beeintr\u00e4chtigungen in Betonr\u00e4umen. W\u00e4hrend sich der Baufachmann gegen \u00bbRisse im Beton\u00ab empfiehlt, steht der gleiche Ausdruck f\u00fcr das Aufkeimen von Leben und Hoffnung. Diese Situation ist f\u00fcr niemanden gesund.<\/p>\n<p>Nach einem Referat meldete sich ein erfolgreicher Bauunternehmer. Er verdiene zwar fast sein ganzes Geld mit Beton, trotzdem habe er jedes Mal, wenn er Wohnungen errichte \u2013 und besonders bei der Vorstellung, dass eine Familie mit Kindern darin leben werde \u2013, \u00bbirgendwie ein schlechtes Gewissen\u00ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Wo nichts mehr geht, f\u00e4ngt alles an. <\/em>Graffiti auf der Berliner Mauer, dem wohl ber\u00fchmtesten Betonbau<\/p>\n<p><strong>Auftrag<\/strong><\/p>\n<p>Die zun\u00e4chst schwierig zu begr\u00fcndende Frage seitens Gut Rheinau, ob man Beton vielleicht ges\u00fcnder machen k\u00f6nnte, l\u00f6ste Arbeiten aus, die den Rahmen eines Auftrags \u00fcberschritten und nach und nach in eine eigene Betriebsentwicklung \u00fcbergingen. Auf einer ersten Arbeitsachse wurde mitten auf dem Stallgel\u00e4nde von Gut Rheinau eine experimentelle Betongie\u00dferei aufgezogen. Im kleinen Team verbanden sich hier kreativ Handwerk, Beobachtungen auf physischer und \u00fcberphysischer Ebene und deren systematische Protokollierung. Um die Beitr\u00e4ge der Komponenten Zement, Zuschlagstoffe, Wasser und Bewehrung zu kl\u00e4ren, wurden deren \u00fcberphysische Natur und Wirkung in ihrem schrittweisen Zusammenfinden w\u00e4hrend des Misch-, Guss- und H\u00e4rtungsvorgangs untersucht. Mengenverh\u00e4ltnisse, Gussk\u00f6rpervolumen, Bewehrungsart wurden vielfach variiert, Hom\u00f6opathika, Eurythmiegeb\u00e4rden<sup>4<\/sup> und musikalische Kl\u00e4nge eingebracht. Zur Frage stand zun\u00e4chst Beton in seiner Eigen-\u00bbNatur\u00ab, dann aber seine Wirkung auf den Menschen. Unverzichtbar f\u00fcr die Unternehmung waren die profunden medizinischen Kenntnisse von Martinez und seine erstaunliche F\u00e4higkeit, aktuelle physiologische Vorg\u00e4nge \u00fcberphysisch detailliert zu verfolgen. Einbezogen wurde auch ein auf dem Markt bereits erh\u00e4ltlicher Zusatzstoff \u00e4hnlicher Zielsetzung. Schon hinsichtlich Preis und Praktikabilit\u00e4t konnte es aber nicht \u00fcberzeugen. Vor allem aber zeigten sich zwanghafte und zersetzende Wirkungen auf die h\u00f6heren seelisch-geistigen Funktionen des Menschen, weshalb man die anf\u00e4ngliche Erw\u00e4gung, es f\u00fcr den neuen Stall zu \u00fcbernehmen, bald aufgab.<\/p>\n<p>Auf einer zweiten Arbeitsachse wurden material- und technikgeschichtliche Studien betrieben. Daraus ergaben sich Hypothesen, die wiederum Martinez zur Untersuchung vorgelegt wurden: in gegenst\u00e4ndlicher Form wie originale Puzzolanerde aus Pozzuoli sowie Drehofenklinker oder bei Besuchen im Steinbruch und im Zementwerk. Auch antike Bauwerke mit r\u00f6mischem Beton hat Martinez untersucht. Als h\u00f6chst relevant erwiesen sich auch die neueren arch\u00e4ologischen Erkenntnisse aus S\u00fcdostanatolien. Sie f\u00fchrten in verbl\u00fcffender Konkretheit auf eine dritte Arbeitsachse \u00fcber, den Einbezug zentraler geistesgeschichtlicher Ausf\u00fchrungen Rudolf Steiners. In deren Licht zeigte sich der innere geistige Duktus der Betongeschichte \u2013 und darin des eigenen Tuns.<\/p>\n<p><strong>Diagnose (I):<\/strong> Leben im Betonraum<\/p>\n<p>Reiner, trockener Zement tr\u00e4gt enorme astralische Verdichtungs- und Formkr\u00e4fte in sich (Zu den Begriffen siehe Kasten \u00bbPhysisch\u00ab \u2013 \u00bb\u00dcberphysisch\u00ab \u2013 \u00bbUnterphysisch\u00ab). Diese l\u00e4hmen das \u00e4therische Leben und die M\u00f6glichkeit des Wandels. \u00c4therisch tr\u00e4gt der Zement, zun\u00e4chst nur als Potentialit\u00e4t, die Form des festen Elements in sich: den W\u00fcrfel. Doch da der Zement ohne Sauerstoff \u2013 Element des \u00c4therischen \u2013 ist, kann er die W\u00fcrfelgestalt aus sich heraus nicht wachsen lassen.<\/p>\n<p>Die Zementkr\u00e4fte verbinden sich im Mischprozess von Beton oder M\u00f6rtel mit den \u00e4therischen Kontraktions- und Sedimentationskr\u00e4ften der Zuschlagstoffe (Sand, Kies), also zuungunsten des Gegenpols, der Expansions- und Flie\u00dfkr\u00e4fte. Ergebnis sind Kr\u00e4ftebildungen fast ausschlie\u00dflich astralisch-fixierender Art. Nach nur etwa 90 Sekunden des Mischens findet kaum mehr \u00bblebendiges Werden\u00ab statt. Durch den Sauerstoff des Wassers kann nun \u00e4therisch eine W\u00fcrfelgestalt manifest werden, die sich auf der Suche nach Festigkeit so lange verformt, wie der Mischprozess anh\u00e4lt. Der Impuls zum \u00e4therisch-rhythmischen Atem zwischen Kontraktion und Expansion bleibt wie eingesperrt in einem H\u00f6chstma\u00df an Spannung.<\/p>\n<p>Beim Gie\u00dfen verbindet sich die \u00e4therische Natur des Frischbetons sofort mit derjenigen der Bewehrung. Produktionsart und Produktform des Bewehrungseisens haben aber auch dessen \u00e4therischen Prozess auf die Kontraktion verengt. Schon beim Gie\u00dfen erscheint das Element der Expansion v\u00f6llig hinausgebannt, ein Atem findet nicht statt. Nach dem Guss kommt die \u00e4therische W\u00fcrfelgestalt des Frischbetons sogleich zu einer Verh\u00e4rtung von kristalliner Qualit\u00e4t. Das Zusammenwirken von Eisen- und Zementprozessen, und damit die fast absolute Dominanz von Kontraktion und Sedimentation, pr\u00e4gt der Masse unmittelbar die Qualit\u00e4t des Alters ein.<\/p>\n<p>Was geschieht in betonierten R\u00e4umen? Der Bereich der Lebenskr\u00e4fte innerhalb eines neutralen physischen Raums l\u00e4sst sich \u00fcberphysisch wahrnehmen als Meer von strahlenden, str\u00f6menden, h\u00fcllenden, befeuernden oder in anderer Art aktiv sich mitteilenden Prozessen \u2013 \u00fcberall eigen, unterschiedlich. Im Normalfall f\u00fcllt der Lebens-, \u00c4therraum den physischen Raum, ja ragt sogar etwas \u00fcber ihn hinaus.<\/p>\n<p>Anders in einem betonierten Raum. Durch die beschriebene astralische Kontraktions-, Verdichtungsgewalt des Betons erf\u00e4hrt in seinem Einflussbereich auch der \u00e4therische Raum einen Zusammenzug bis auf rund ein Drittel des physischen Raumes. Seine lebendig strahlende, flie\u00dfende Eigennatur kann er nur wenig bewahren. Er weist jetzt selbst ein Defizit auf. Die individuellen (menschlichen, tierischen, pflanzlichen) \u00c4therleiber sind in ihr \u00e4therisches Umfeld flie\u00dfend-dynamisch eingebettet. Der durch die Betonwirkung beeinflusste \u00e4therische Raum aber weist einen starken \u00bbUnterdruck\u00ab an Lebenskraft auf: Von den \u00c4therleibern der Wesen, die sich in einem betonierten Raum aufhalten, flie\u00dfen Lebenskr\u00e4fte in den Beton ab, wie in ein Fass ohne Boden. Beton (und auch Zementm\u00f6rtel) hat durch sein \u00dcberhandnehmen der astralischen Kr\u00e4fte eine reduzierende Wirkung auf den \u00c4therleib (Lebenskr\u00e4fte). Zugleich werden die astralische wie die \u00e4therische Physiologie verzerrt.<\/p>\n<p>Aus diesen Erkenntnissen erkl\u00e4ren sich Ph\u00e4nomene ganz unterschiedlicher Dimension:<\/p>\n<ul>\n<li>Die emotionale Ablehnung von Beton gr\u00fcndet in tats\u00e4chlichen Wahrnehmungen. Diese sind nicht nur physischer Art (architektonisch-visuelle \u00bbBaus\u00fcnden\u00ab, Betongrau), sondern auch subtilerer \u00e4therischer Natur. Betonattribute wie \u00bbW\u00fcste\u00ab, \u00bbK\u00e4lte\u00ab, \u00bbLeere\u00ab dr\u00fccken den \u00e4therischen Tatbestand recht pr\u00e4zis aus.<\/li>\n<li>Organisch-psychische Beeintr\u00e4chtigungen in Betonr\u00e4umen k\u00f6nnen verstanden werden. Diffuses Unwohlsein, D\u00fcnnh\u00e4utigkeit, Nervosit\u00e4t, Empfindung innerer K\u00e4lte und Dunkelheit, depressive Verstimmung, Gelenkbeschwerden, Kopfschmerz und rasche Ersch\u00f6pfung sind (Astralisierungs-) Symptome, die bei der Schw\u00e4chung der Lebenskr\u00e4fte (\u00c4therleib) auftreten k\u00f6nnen, selbstverst\u00e4ndlich je nach individueller Konstitution. Entsprechende sozialmedizinische Untersuchungen fehlen unseres Wissens leider bisher vollst\u00e4ndig.<\/li>\n<li>Seltener wird das Betonmaterial mit angenehmen Erlebnissen wie N\u00fcchternheit, Freiheit, Hochgef\u00fchl verbunden. Auch sie werden verst\u00e4ndlich: Bei einseitiger, von starken Lebenskr\u00e4ften dominierter Konstitution kann es als befreiend empfunden werden, wenn sich isolierend-formende astralische (Bewusstseins-) Kr\u00e4fte gegen\u00fcber dem zusammenflie\u00dfend-verwebenden \u00e4therischen Leben st\u00e4rker geltend machen. Die Langzeitwirkungen w\u00e4ren aber auch hier zu untersuchen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch kulturell-historische Erscheinungen wurzeln in der qualitativen Kr\u00e4ftewirkung, die vom Material Beton ausgeht:<\/p>\n<ul>\n<li>Die zuvor von den Handwerken bestimmte Struktur des Bauwesens erfuhr durch den Beton ab Ende des 19. Jahrhunderts eine umst\u00fcrzende Neuorganisation: eine Trennung zwischen qualifizierter Kopfarbeit und blo\u00dfer Handarbeit wie bei keiner anderen Bauweise und eine Fokussierung der leitenden Funktionen in Konzept und Design, Bauleitung und Qualit\u00e4tskontrolle auf eine kleine Gruppe von kopfarbeitenden Spezialisten. Damit zeigt der soziale Organismus die gleichen Beton-Wirkungen, wie wir sie f\u00fcr die individuelle Physiologie im betonierten Raum diagnostiziert haben. Die Entqualifizierung der Handarbeit f\u00fchrte direkt zu der engen Verbindung des Betonbaus erstens mit Zwangsarbeit (Drittes Reich, Sowjetunion, China), zweitens mit der damit durchaus verwandten Bewegung des fragmentierend-quantifizierenden \u00bbScientific Management\u00ab (F. Taylor), die viel zur Ver\u00f6dung der Arbeitswelt beitrug.<\/li>\n<li>Der Verlust von \u00c4therkr\u00e4ften bedeutet auch den R\u00fcckgang seelischer Lebendigkeit. Die innere Verarmung und Erstarrung unserer Lebenssph\u00e4re durch den Beton wirkt auf unser Denken, F\u00fchlen und die Fantasie wieder zur\u00fcck. So setzen unsere Gestaltungen das Wesen des Betons fort. Beton ist der treue Heinrich des Menschen genannt worden.<sup>5<\/sup> Umgekehrt dient der Mensch dem Beton, bis er sich erkennend und handelnd frei macht.<\/li>\n<li>Tats\u00e4chlich fand in der Architektur parallel zur Verbreitung des Betons ein Verlust an Organik, Harmonie und \u00bbBodenhaftung\u00ab statt. Die Zone der nat\u00fcrlich gewachsenen Erdoberfl\u00e4che und der gegenseitigen Durchdringung von Lebensr\u00e4umen und Lebensprozessen wurde von architektonischen Konzepten nach oben und unten durchbrochen. Auch diese Abstreifung des menschlichen Ma\u00dfes ist Symptom des \u00dcberhandnehmens von einseitig kopfzentrierten Astralkr\u00e4ften gegen\u00fcber den organismisch verankerten \u00c4therkr\u00e4ften.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Who will behold the inner chamber who has not observed with admiration, even with rapture, the outer stone? <\/em>Mary Oliver, Humpbacks (1983)<\/p>\n<p><strong>Menschheitsprojekt<\/strong><\/p>\n<p>Es w\u00e4re falsch, vom Beton gering zu denken! Gro\u00df sind nicht etwa nur die heute verbauten Mengen dieser Substanz. Gro\u00df ist auch die Idee, die ihnen zugrunde liegt. Mit der Betonherstellung hat der Mensch begonnen, die geologischen Prozesse in die eigene Hand zu nehmen.<sup>6<\/sup> Dabei erzeugt er, \u00fcber die Rekapitulation von Feuer- und Fl\u00fcssigkeits-Vorstufen der Erde, einen beliebig formbaren Stein seines eigenen Willens. Zeugnisse aus der Jugend des Industriebetons im 19. Jahrhundert vermitteln die Begeisterung dar\u00fcber, dass endlich die uralte Vision der Maurerei von einer fugenlos kompakten Bauweise Wirklichkeit geworden war. Ihr hatten sich alle bisherigen Verbundtechniken im Bauen anzun\u00e4hern gesucht, angefangen bei \u00c4sten, Laub, Moos, Lehm, Fellen.<\/p>\n<p>Man muss aber den Beton auch in seiner zeitlichen Dimension gro\u00df denken lernen. Das hat etwas Verbl\u00fcffendes, da doch an der Substanz Beton alle Geschichte und alle Geschichten zum Stillstand zu kommen scheinen \u2013 auch dies ein Symptom seiner vernichtenden Wirkung auf die Dimension des Lebendigen: \u00bbConcrete has (\u2026) been so often regarded as the material of oblivion, erasing and obliterating memory, cutting people off from their past, from themselves, from each other.\u00ab<sup>7<\/sup> Dieses Bild relativiert und wandelt sich komplett, wenn man auf die zeitlich und geistig tiefsten Wurzeln der Betontechnologie zur\u00fcckgeht, um dann ihr Leben Schritt f\u00fcr Schritt bis in die Gegenwart zu verfolgen.Staunend erkennt man dabei: Die Betontechnologie ist eine Mutter-, Anker- und Leittechnologie der menschlichen Kulturentwicklung \u00fcberhaupt. Der Weg des Betons ist der Weg der Menschheit, und Beton ein Menschheitsprojekt, das heute \u2013 nach im Grunde wenigen Innovationsschritten \u2013 vor einer neuen, seiner dritten gro\u00dfen Etappe steht:<\/p>\n<p>Die Zeichnungen fassen Ph\u00e4nomene schematisch zusammen. Rot steht f\u00fcr \u00e4therische Prozesse, Blau f\u00fcr astralische Kr\u00e4fte. (Text und Zeichnungen: Jos\u00e9 Martinez)<\/p>\n<figure id=\"attachment_665\" aria-describedby=\"caption-attachment-665\" style=\"width: 1869px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-665 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Zeichnung_2saturiert-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1869\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Zeichnung_2saturiert-1-scaled.jpg 1869w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Zeichnung_2saturiert-1-219x300.jpg 219w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Zeichnung_2saturiert-1-747x1024.jpg 747w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Zeichnung_2saturiert-1-768x1052.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Zeichnung_2saturiert-1-1121x1536.jpg 1121w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Zeichnung_2saturiert-1-1495x2048.jpg 1495w\" sizes=\"auto, (max-width: 1869px) 100vw, 1869px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-665\" class=\"wp-caption-text\">Naturbeton 8: Beginn mit der Inspirierung des Kalkbrennens in altsteinzeitlichen Tempelst\u00e4tten (G\u00f6bekli Tepe). Neukombination von Naturkr\u00e4ften. Verbunden mit tiefen moralisch-spirituellen Leitimpulsen, die als Kain-Prometheus-Hiram-Str\u00f6mung historisch konkret identifizierbar werden und nahtlos in die mittelalterlichen Bauh\u00fctten \u00fcberf\u00fchren (nachfolgend nur angedeutet). Lebenskr\u00e4fte im Einklang mit den Naturkr\u00e4ften<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_619\" aria-describedby=\"caption-attachment-619\" style=\"width: 1869px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-619 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_4saturiert-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1869\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_4saturiert-scaled.jpg 1869w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_4saturiert-219x300.jpg 219w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_4saturiert-747x1024.jpg 747w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_4saturiert-768x1052.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_4saturiert-1121x1536.jpg 1121w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_4saturiert-1495x2048.jpg 1495w\" sizes=\"auto, (max-width: 1869px) 100vw, 1869px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-619\" class=\"wp-caption-text\">Industriebeton: Seit den 1840er Jahren. Materialistisch-unterphysische Inspiration und Wirkung. Keine moralische Einbettung. Die industrielle Aneignung von Naturprozessen schl\u00e4gt \u00fcber Brenntemperaturen, Druckverh\u00e4ltnisse, zeitliche Kompression in die Unternatur durch. Steigerung der physikalischen Qualit\u00e4t, aber abbauende Wirkungen auf das organische und seelische Leben.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_620\" aria-describedby=\"caption-attachment-620\" style=\"width: 1869px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-620 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_6saturiert-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1869\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_6saturiert-scaled.jpg 1869w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_6saturiert-219x300.jpg 219w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_6saturiert-747x1024.jpg 747w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_6saturiert-768x1052.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_6saturiert-1121x1536.jpg 1121w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Zeichnung_6saturiert-1495x2048.jpg 1495w\" sizes=\"auto, (max-width: 1869px) 100vw, 1869px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-620\" class=\"wp-caption-text\">Kulturbeton: Aufgabe von der Gegenwart an auf der Basis neuer Erkenntnis- und moralischer Impulse mit dem Einbezug \u00fcberphysischer Dimensionen. Ziel: Aufrechterhaltung der physikalischen Qualit\u00e4ten des Industriebetons, aber Verwandlung seiner bisherigen beeintr\u00e4chtigenden Eigenschaften. Beton soll wieder eine ganzheitlich-menschliche Entwicklung unterst\u00fctzen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_609\" aria-describedby=\"caption-attachment-609\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-609 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT10_NicoBecker-5869-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1713\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT10_NicoBecker-5869-scaled.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT10_NicoBecker-5869-300x201.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT10_NicoBecker-5869-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT10_NicoBecker-5869-768x514.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT10_NicoBecker-5869-1536x1028.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT10_NicoBecker-5869-2048x1370.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-609\" class=\"wp-caption-text\">Beginn der Betongeschichte: Arch\u00e4ologische Ausgrabungsst\u00e4tte von G\u00f6bekli Tepe bei Sanliurfa in der T\u00fcrkei. (Foto: Deutsches Arch\u00e4ologisches Institut)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Altsteinzeit<\/strong><\/p>\n<p>G\u00f6bekli Tepe ist eine arch\u00e4ologische Grabungsst\u00e4tte in der s\u00fcdostanatolischen Provinz Sanl\u0131urfa.<sup>9<\/sup> Die umfangreiche Siedlung aus Geb\u00e4uden und mehreren atemberaubenden Steinkreisen geht bis auf mindestens 9600 vor Christus zur\u00fcck. Was davon \u2013 und an anderen Fundorten der Region \u2013 bisher freigelegt worden ist, hat unser Bild des \u00dcbergangs von der Alt- zur Jungsteinzeit, des Beginns der Sesshaftigkeit und der Urtechnologien gr\u00fcndlich revidiert.<\/p>\n<p>G\u00f6bekli Tepe ist vor allem auch f\u00fcr die Geschichte und die spirituelle Identifizierung des Bau- und Betonwesens entscheidend. G\u00f6bekli Tepe, die \u00e4lteste bekannte Siedlung der Erde, hatte zwar jungsteinzeitliche Erscheinung, ihre Bauherren und H\u00fcter waren aber altsteinzeitliche Nomaden, die dort nie sesshaft wurden. Was war also ihr Motiv, hier unter anderem bis 5 Meter hohe und 50 Tonnen schwere Stelen am St\u00fcck aus dem Kalkfels zu brechen, zu transportieren und aufzurichten \u2013 7000 Jahre vor dem Bau von Stonehenge und der Cheops-Pyramide? In einzelnen Geb\u00e4uden von G\u00f6bekli Tepe wurden die allerersten Terrazzob\u00f6den entdeckt: Estriche aus einem Luftkalk-Lehm-Mischm\u00f6rtel mit Kalksteinfragmenten als Zuschlag. Dass hier, wohl zum ersten Mal \u00fcberhaupt, Kalkm\u00f6rtel hergestellt wurde, setzte zwei Technologien voraus: Erstens die Meisterung des Feuers, zweitens \u2013 als ihr Inhalt und Zweck \u2013 den sogenannten technischen Kalkkreislauf. Dieser stellt die menschliche Aneignung eines geologisch-mineralischen Grundprozesses dar, des nat\u00fcrlichen Kalkkreislaufs. Diese Aneignung geschieht in dem ersten von drei Substanz-Verwandlungsschritten \u00fcber den gezielten Einsatz des Feuers, das im nat\u00fcrlichen Kalkkreislauf nicht vorkommt.<sup>10<\/sup><\/p>\n<p>Das Brennen von Kalk verlangt Temperaturen von mindestens 850\u00b0 Celsius. Bemerkenswerterweise ist die Pyrotechnologie also nicht, wie zu erwarten gewesen w\u00e4re, erstmals mit \u00d6fen f\u00fcr niedrige oder mittlere Temperaturen aufgetreten: Backen und T\u00f6pferei wurden erst deutlich sp\u00e4ter erfunden. Vielmehr mussten die \u00fcberaus einfachen Anlagen sogleich hohe Temperaturen hergeben. Im gleichen Sinne ist grunds\u00e4tzlich bemerkenswert, dass die Geschichte der Erfindungen \u00fcberhaupt mit dem Kalkm\u00f6rtel einsetzte. Vor T\u00f6pfern, Weben, Agrikultur wurde der Stein, das h\u00e4rteste verf\u00fcgbare Material verwandelt \u2013 mit enormem menschlichem und sozialem Einsatz: Ein einziger Brennvorgang von drei Tagen und zwei N\u00e4chten, aus dem nur eine geringe Menge an \u00c4tzkalk resultierte, machte die Bereitstellung von rund 45 Kubikmetern Brennholz notwendig \u2013 mit Steinwerkzeugen. In der Handhabung des \u00c4tzkalks bestand Gefahr f\u00fcr Leib und Leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_623\" aria-describedby=\"caption-attachment-623\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-623 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT02_AnlB_1548-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1668\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT02_AnlB_1548-scaled.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT02_AnlB_1548-300x195.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT02_AnlB_1548-1024x667.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT02_AnlB_1548-768x500.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT02_AnlB_1548-1536x1001.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/GT02_AnlB_1548-2048x1334.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-623\" class=\"wp-caption-text\">Kreis von Stelen in G\u00f6bekli Tepe. (Foto: Deutsches Arch\u00e4ologisches Institut)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In G\u00f6bekli Tepe traten also, \u00e4u\u00dferlich ohne Nutzwert und Notwendigkeit, v\u00f6llig neuartige Techniken in einer Intensit\u00e4t und Qualit\u00e4t auf, die lange unerreicht bleiben sollten.<sup>11<\/sup> (Dies trifft \u00fcbrigens auch auf die k\u00fcnstlerische Bearbeitung der Kalkstein-Stelen zu.) G\u00f6bekli Tepe war beides in einem: bedeutende Tempelst\u00e4tte und Innovationspark der Altsteinzeit. Weitgreifende menschheitliche Entwicklungsschritte wurden hier unter F\u00fchrung geistiger Wesen angelegt, darunter namentlich die Sesshaftigkeit und ihre notwendigen Ver\u00e4nderungen. Daf\u00fcr musste die Konstitution der menschlichen Gesamtwesenheit neu gemischt und geh\u00e4rtet werden, was neue handwerkliche F\u00e4higkeiten und Orientierungen und sogar den Einbezug von Substanzkr\u00e4ften in der Umwelt mit einschloss. F\u00fcr diese Zeitalteraufgabe lohnte es sich, alles zu geben. In G\u00f6bekli Tepe stand dabei die Setzung der Baukunst im Vordergrund mit dem Ziel und Zweck, f\u00fcr das individuelle und soziale Leben des Menschen neue, nicht mehr naturgegebene H\u00fcllen zu verfertigen.<\/p>\n<p>\u00dcber die nacheiszeitlich sich entwickelnde Baukunst hat der Mensch seine Verh\u00e4ltnisse rundum neu definiert: zum Oben und zum Unten, zum Innen und zum Au\u00dfen, zum Licht und zum Dunkel. In die Mitte, zwischen den Gegens\u00e4tzen, wurde die neue, eigene, menschliche Welt gebaut. In deren Brennpunkt war die Geistigkeit und Freiheitsm\u00f6glichkeit des individuellen Ich von Anfang an anwesend \u2013 mit der M\u00f6glichkeit, die Gegens\u00e4tze in sich und in der Welt verwandelnd zu vereinen. In G\u00f6bekli Tepe wurde dieses wandelnde Vereinen, in alchymistischer Innen-Au\u00dfen-Korrespondenz, auch \u00e4u\u00dferlich, n\u00e4mlich in der Kalkverarbeitung f\u00fcr die Baukunst vollzogen: zwischen Feuer und Wasser, mit dem magisch-wundersamen und epochalen Ergebnis eines menschgemachten Steins, dem Fundament f\u00fcr die weitere zivilisatorisch-kulturelle Entwicklung der Menschheit.<\/p>\n<p><strong>Jerusalem und Rom<\/strong><\/p>\n<p>Die n\u00e4chste gr\u00f6\u00dfere Etappe wurde um 1000 vor Christus eingeleitet. Jerusalem erlebte unter David und Salomo einen allgemeinen Aufschwung, der eine Vergr\u00f6\u00dferung des Wassersystems mit sich zog. Die Leitung der Bauarbeiten oblag, wie f\u00fcr den gleichzeitig errichteten Tempel, den Ph\u00f6niziern unter ihrem legend\u00e4ren Baumeister Hiram. F\u00fcr die neuen Zisternen wurde dabei dem Luftkalk zum ersten Mal tonhaltiges Ziegelmehl beigemischt \u2013 ein kaum zu untersch\u00e4tzender Innovationsschritt: Der hydraulische, das hei\u00dft wasserfeste und sogar unter Wasser h\u00e4rtende M\u00f6rtel war erfunden.<\/p>\n<p>Von den Griechen unter dem Namen \u00bbEmplekton\u00ab ebenfalls angewendet, ging er an die R\u00f6mer \u00fcber, die ihn als Opus Caementitium vom Beginn des dritten vorchristlichen Jahrhunderts an verwendet und wesentlich verbessert haben.<sup>12<\/sup> Sie entdeckten n\u00e4mlich, dass H\u00e4rte, Haltbarkeit und Hydraulik des Kalkm\u00f6rtels enorm gesteigert wurden, wenn ihm statt Ziegel ein bestimmter Tuffstein (Puzzolan) aus dem vulkanisch aktiven Gebiet von Puteoli (heute Pozzuoli) bei Neapel in gemahlener Form zugesetzt wurde.<sup>13<\/sup> Das Jahrhunderte w\u00e4hrende Imperium Romanum, ein Kulturen-Konglomerat, st\u00fctzte sich nicht nur f\u00fcr seine Geb\u00e4ude, sondern auch f\u00fcr sein feinfaseriges Infrastruktur-Skelett mit Wasser- und Abwassersystemen, Hafenanlagen, Stra\u00dfen, Br\u00fccken, Tunneln auf diesen Beton ab. Auch Rom hat dabei die Zeitalteraufgabe neu gel\u00f6st: die Konstitution der menschlichen Gesamtwesenheit wiederum neu zu \u00bbmischen\u00ab und zu h\u00e4rten. Grundlage der \u00bbPax Romana\u00ab war nicht ein gemeinsamer geistiger Impuls. Im Gegenteil, dieses Reich war ganz \u00bbvon dieser Welt\u00ab: Sein \u00bbZement\u00ab bestand wesentlich aus der Ausschaltung des Geistes zugunsten einer Steigerung \u2013 und Erf\u00fcllung! \u2013 des pers\u00f6nlichen, physisch orientierten Nutzstrebens. F\u00fcr diesen damals stimmigen inneren Entwicklungsschritt war der neue Beton ein stiller, aber aktiv kongenialer \u00e4u\u00dferer Mit-Faktor.<\/p>\n<p>Nach dem \u00e4u\u00dferen Zusammenbruch Roms blieb die Leistungsf\u00e4higkeit seines Reichs wie auch seines Betons \u00fcber viele Jahrhunderte ein Ideal, im Grunde bis heute: Das Pantheon steht noch nach 2000 Jahren nahezu unver\u00e4ndert, was keine einzige unserer (Eisen-) Betonbauten auch nur ann\u00e4hernd tun wird. Als Ideal blieben in den Bauh\u00fctten und Maurervereinigungen \u00fcber das Mittelalter bis in die Neuzeit hinein auch die moralischen und spirituellen Impulse der M\u00f6rtel- und Betonentwicklung im Kern erhalten, namentlich in der lange nur m\u00fcndlich tradierten \u00bbTempellegende\u00ab um den Baumeister Hiram und dessen geistigen Hintergrund in den Menschheitsanf\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Im 18. und fr\u00fchen 19. Jahrhundert wurden dann, aus dem in der Aufkl\u00e4rung neu errungenen empirisch-klassifizierenden Bewusstsein heraus, vor allem in Frankreich und England systematische Untersuchungen vorgenommen, etwa an Zementbestandteilen und Steinbruch-Qualit\u00e4ten. So gelang es, Ton als ausschlaggebenden Faktor f\u00fcr die Hydraulizit\u00e4t zu erkennen und eine gewisse Standardisierung der Zemente zu erreichen, von denen ein besonders leistungsf\u00e4higer typischerweise den Namen \u00bbRoman cement\u00ab erhielt.<\/p>\n<p><strong>Industrielle Revolution<\/strong><\/p>\n<p>Was um 1841 in der Kleinstadt Wakefield geschah, in der N\u00e4he der englischen Maschinenbau- und Textilmetropole Leeds, verbirgt sich hinter einem Schleier der Dubiosit\u00e4t aus Winkelz\u00fcgen, Diebstahl geistigen Eigentums und L\u00fcgen. Es war also definitiv nicht das Ergebnis von Tempel- oder sakralhandwerklicher Inspiration. Es scheint \u00bbZufall\u00ab gewesen zu sein, entsprungen dem Empirismus, der in zehntausend lotterigen Kleinfabriken entfesselt worden war, wo alles ausprobiert wurde, was auch nur entfernt die Aussicht verhie\u00df, das eigene Produkt mit Vorteil anbieten zu k\u00f6nnen. Die bahnbrechenden Inspirationen jener Tage entstiegen der Materie selbst und ihrer technischen Manipulation \u2013 in Korrespondenz zum Materialismus, der auch philosophisch und sozial den Platz zu beherrschen begann. Eine mehr oder weniger zuf\u00e4llig geeignete mineralische Mischung, mehr oder weniger zuf\u00e4llig gebrannt in Temperaturen, wie sie die industriell verbesserten Ofentechniken allm\u00e4hlich neu hergaben: das Resultat, dunkel verglaste kleine Steinknollen, schaute seltsam aus. Man hat es trotzdem gemahlen und dem M\u00f6rtel zugesetzt. Und siehe da, es war gut! Denn der Klinker, dieser Industriemutant der Puzzolanerde, setzte bisher unbekannte Qualit\u00e4ten, neue Kr\u00e4fte frei. Zement und Beton des Industriezeitalters waren geboren!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Diagnose (II): Substanz im Industrieofen<\/strong><\/p>\n<p>Die Untersuchung r\u00f6mischer Bauten durch Martinez ergab, dass sich die \u00e4therische Kr\u00e4ftenatur von Opus Caementitium, also Naturbeton, nicht prinzipiell von Naturstein unterscheidet. Ganz anders Industriebeton, der sich abbauend auf die Lebenskr\u00e4fte auswirkt. Warum? Die Hypothesen aus unseren technikgeschichtlichen Studien konnten mittels direkter Untersuchungen im Zementwerk und an Klinker best\u00e4tigt werden.<\/p>\n<p>W\u00e4rme ist eine geistige Kraft, die \u00fcberall das Leben erm\u00f6glicht. Die physisch-elementare W\u00e4rme hat einen \u00fcberphysisch-\u00e4therischen Teil und einen unterphysischen Teil \u2013 das Feuer. Feuer ist zerst\u00f6rerisch, es vernichtet Leben. Aber Feuer, sogar noch die Elektrizit\u00e4t, die n\u00e4chsttiefer liegende unterphysische Kraft, kann gez\u00e4hmt und lebensf\u00f6rdernd eingesetzt werden. Dies geschieht beim handwerklichen Kalkbrennen, und es ist auch in dem von den Puzzolanen durchlaufenen Vulkanismus gew\u00e4hrleistet. Denn der Vulkanismus ist organhaft eingebunden in die Physiologie des planetarischen Organismus als Ganzem. Der Vulkanismus treibt die Kontinentalplatten durch ihren \u00e4onenlangen Lebenszyklus von Entstehung, Metamorphose und Vergehen. Die vulkanischen Puzzolane des r\u00f6mischen Zements sind nicht aus den Lebenszusammenh\u00e4ngen gefallen. Anders der Klinker des Industriezements. Mit den industriellen Brenntechniken und -anlagen geht es dem Menschen gerade darum, den vulkanisch-unterirdischen Feuerprozess aus seiner Einbettung in die planetarisch-physiologischen Kreisl\u00e4ufe zu l\u00f6sen und frei verf\u00fcgbar zu machen. An die Erdoberfl\u00e4che gezogen, wird er in der Kapsel der technischen Anlage isoliert betrieben. In dem, was die mineralischen Rohmaterialien des Zements dabei durchlaufen, sind drei geb\u00fcndelte Teilprozesse unterscheidbar, von denen jeder einzelne den Boden, den Rahmen und die rhythmisch durchlaufenen Zyklen der lebendigen der Biosph\u00e4re, der lebendigen Naturkr\u00e4fte, durchbricht \u2013 und verl\u00e4sst:<\/p>\n<ul>\n<li>Temperatur: Die Brennung mit Teilschmelze (Sinterung), der das Gestein unterzogen wird, geschieht unter rund 1450\u00b0 Celsius. Dies \u00fcbersteigt die Temperaturen sowohl des handwerklichen Brennprozesses wie des vulkanischen Magmas deutlich.<\/li>\n<li>Druck: W\u00e4rme bewirkt nat\u00fcrlicherweise Expansion. Diese kann sich im Industrieofen aber nicht entfalten. Der organische Atem zwischen Expansion und Kontraktion wird unterbunden, stattdessen wird einseitig gro\u00dfer Druck aufgebaut und durchgezwungen.<\/li>\n<li>Zeit: Der industrielle Brennprozess des Gesteins ist im Vergleich zum nat\u00fcrlichen wie zum handwerklichen auch zeitlich auf ein Nichts komprimiert: moderne Anlagen arbeiten mit 30 Minuten Feuerung und 30 Minuten Schockk\u00fchlung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nachdem die Gesteine dem Industrieofen unterzogen wurden, befinden sie sich \u00e4therisch in einem Zustand, der weit entfernt ist vom Sonnenlicht. Lebensf\u00f6rdernde W\u00e4rmeprozesse sind in Todes- und Kontraktionsprozesse umgeschlagen. Industriebeton ist nicht, wie nat\u00fcrliches Gestein und Naturbeton, \u00bbnat\u00fcrlich tot\u00ab. Industriebeton, mit seinem Unterdruck an Lebenskr\u00e4ften und seinen Absaugwirkungen auf die Lebenskr\u00e4fte von Lebewesen, ist \u00bbuntertot\u00ab.<\/p>\n<figure id=\"attachment_613\" aria-describedby=\"caption-attachment-613\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-613 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010892-Puzzolane-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010892-Puzzolane-scaled.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010892-Puzzolane-300x200.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010892-Puzzolane-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010892-Puzzolane-768x512.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010892-Puzzolane-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010892-Puzzolane-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-613\" class=\"wp-caption-text\">Puzzolangestein aus den phlegr\u00e4ischen Feldern bei Pozzuoli, Neapel, entscheidender Faktor f\u00fcr den w\u00e4hrend fast 2000 Jahren un\u00fcbertroffenen r\u00f6mischen Naturbeton. (Foto: Pneumatit AG)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_614\" aria-describedby=\"caption-attachment-614\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-614 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010898-Klinker-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010898-Klinker-scaled.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010898-Klinker-300x200.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010898-Klinker-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010898-Klinker-768x512.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010898-Klinker-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/P1010898-Klinker-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-614\" class=\"wp-caption-text\">Klinker: teil-verglastes Gestein nach dem Durchgang durch den Drehrohrofen in einem modernen Zementwerk bei 1450o Celsius. (Foto: Pneumatit AG)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Pneumatit<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Diagnosen beschreiben und begr\u00fcnden beeintr\u00e4chtigende Wirkungen des Industriebetons \u2013 auf unser Wohlbefinden, auf unsere seelische Spannkraft, Vielfalt und Differenziertheit, auf unsere weiteren individuellen und sozialen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten. Ein generelles Nein zu Beton bedeutet das aber nicht! Mit Blick auf dessen Urspr\u00fcnge und Bedeutung erschiene uns ein solches nicht nur absurd, sondern auch spirituell verantwortungslos.<\/p>\n<p>Mit dem Auftrag seitens Gut Rheinau haben wir die Aufgabe angenommen, einen Beitrag an die Weiterentwicklung des Zement- und Betonimpulses zu leisten \u2013 hin zu seiner innerlich veredelten neuen Erscheinung als \u00bbKulturbeton\u00ab. Das Ergebnis, Pneumatit, muss sich am Anspruch messen lassen: Unsere Wohn- und Arbeitsr\u00e4ume sollen zu Kraftorten werden! Das moderne Leben ist in vieler Hinsicht belastend geworden: Wir brauchen R\u00e4ume, die unsere Regeneration aktiv unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Pneumatit\u00ae ist ein markengesch\u00fctzter biogener Zusatzstoff f\u00fcr f\u00fcr alle zementhaltigen und Anhydrit-Baustoffe, insbesondere Beton (auch Recyclingbeton) und M\u00f6rtel, in denen er eine feine Lebendigkeit dauerhaft verankert. Seine 20 durchwegs nat\u00fcrlichen Ausgangsstoffe sind mineralischen, pflanzlichen, tierischen und metallischen Ursprungs, darunter zum Beispiel Cuprit, Kupfersulfat, Euphorbium, Gingko, Schale von Nautilus pompilius, Oberschenkelknochen eines Eichelh\u00e4hers und verschiedene Metalle. Jede Substanz tr\u00e4gt und verankert im Baustoff ganz bestimmte Kr\u00e4fte zwischen geistig-\u00fcberphysischen Bereichen einerseits und den geologischen Grundlagen andererseits, immer mit Hinblick auf die resultierenden Wirkungen auf Mensch und Tier. Mindestens so wichtig wie die Stoffe ist aber der komplexe auch logistisch anspruchsvolle Herstellungsprozess, der insgesamt fast 100 Schritte \u00fcber 2 Wochen umfasst.<\/p>\n<p>Pneumatit ist das Produkt einer eigentlichen Biotechnologie. Zu den durchwegs rhythmisch-zyklischen Prozessschritten seiner Herstellung geh\u00f6ren die mechanische Aufbereitung; die Dynamisierung mittels Verr\u00fchrungen, lemniskatisch oder in Spezialformen; die Exposition unter freiem Himmel; Bestrahlungen mit Kunstlicht durch eine Schicht von Bergkristall-Pulver sowie pflanzengef\u00e4rbte Seiden eines bestimmten Farbspektrums; Musik und Lesung; Ruhephasen unter bestimmten Bedingungen wie: im Nachtdunkel, in stark pflanzlich gepr\u00e4gter nat\u00fcrlicher Umgebung; rhythmisch-rotierende n\u00e4chtliche Magnetisierung im Zentrum eines Felds zwischen 3 nat\u00fcrlichen Magnetit-Steinen; rhythmische Temperaturmodulationen zwischen 45 Grad und 2 Grad Celsius w\u00e4hrend 3 aufeinanderfolgenden N\u00e4chten; gesteuerte Verwirbelungen in organischer Gestalt und anderes.<\/p>\n<p>Damit die notwendige \u00e4therische Qualit\u00e4t und Geschlossenheit erreicht werden kann, kommt bei der Herstellung von Pneumatit nur ein Minimum an technischen Hilfsmitteln zum Einsatz: Pr\u00e4zisionswaage, K\u00fchlschrank und elektrisches Licht (Gl\u00fchbirne). F\u00fcr verschiedene Prozessschritte mussten deshalb Installationen und manuell bediente \u201eApparate\u201c selbst entwickelt und gebaut werden. \u00dcberdies werden gezielt Bedingungen gestaltet, die den Prozess aktiv unterst\u00fctzen. Auf elementarer Ebene geh\u00f6ren dazu die Wahl von Gef\u00e4ssformen und -materialien, der Tages- und Nachtzeiten der Arbeiten, der astronomischen Stellung der Sonne, teils auch der Planeten, der Ausrichtung im Koordinatensystem.<\/p>\n<p>Ausgehend von einem Zwischenfabrikat auf der Potenzstufe D5 wird in einem letzten Prozessgang das fertige Produkt auf der Potenzstufe D7 hom\u00f6opathisiert. Von Pneumatit geht keine Beeinflussung der physikalischen Eigenschaften des Baumaterials aus, Statik, Optik, Haptik, Misch-, Guss und Abbind-Verhalten bleiben unver\u00e4ndert. Das belegen verschiedene strenge Pr\u00fcfungen und die Zulassungen nach offizieller Norm f\u00fcr ganz Europa. Daf\u00fcr liegen verschiedene strenge Pr\u00fcfungen und Zulassungen nach offizieller Norm f\u00fcr ganz Europa vor Die Wirkung unseres Zusatzstoffs entfaltet sich gezielt und gewollt nur auf der Ebene der Lebenskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Pneumatit ist fl\u00fcssig und wird dem Fl\u00fcssigbeton w\u00e4hrend 4 Minuten zugemischt, normalerweise im Betonwerk, manchmal auch auf der Baustelle. L\u00e4ngeres Einmischen, etwa im rotierenden Fahrmischer ab Werk, ist selbstverst\u00e4ndlich m\u00f6glich, aber nicht notwendig. Weil Pneumatit in potenzierter Form angewendet wird, sind nur kleine Mengen notwendig: F\u00fcr 1 Kubikmeter Baumaterial braucht es 125 ml Pneumatit D5.<\/p>\n<p><strong><em>Exkurs 2: Naturstein \u2013 Industriebeton \u2013 Kulturbeton<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Naturstein<\/em><\/strong><em> ist durch geologische Ereignisse \u00e4therischer Art entstanden und mit kosmischen Kr\u00e4ften gepr\u00e4gt worden. Er wirkt deshalb auf den \u00c4therleib des Menschen neutral. \u00dcber l\u00e4ngere biographische Perioden wird der Astralleib beeinflusst, je nach chemischer Komposition des Steins. Diese Einfl\u00fcsse betreffen jedoch nicht die Bewusstseinsprozesse, also den geistigen Anteil des Menschen, wie er sich etwa in k\u00fcnstlerischer, philosophischer oder technischer Richtung kundtut. In einem Raum aus Naturstein beh\u00e4lt der Mensch in seinem \u00c4ther- und Astralleib die M\u00f6glichkeit, mit den Kr\u00e4ften der Umgebung in Verbindung zu treten. Sein geistiges Leben wird sich grunds\u00e4tzlich \u00e4hnlich wie in Naturumst\u00e4nden entfalten k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Industriebeton<\/em><\/strong><em> schafft eine intensive Verspannung im Astralleib des Menschen. Auf die Rhythmen des \u00c4therleibs wirkt er blockierend, vernichtend. Eine von vielen Folgen ist, dass sich im menschlichen Seelenleben das Bewusstsein vom Raum-Zeit-Verh\u00e4ltnis ver\u00e4ndert: Der Raum wird weniger bedeutend erlebt, w\u00e4hrend die Zeit von ihrem Fluss abgespalten erscheint, in der Qualit\u00e4t getrennt aufeinanderfolgender Abschnitte. In einem Raum aus Industriebeton strebt der Astralleib in seine geistige Heimat zur\u00fcck. Weil er zugleich am \u00c4therleib klebt und auf ihn dr\u00fcckt, verliert dieser seine Integrit\u00e4t, wird zerst\u00fcckelt. Zugleich sind die \u00e4therischen Rhythmen durch das \u00dcbergreifen der astralischen Starre blockiert, als w\u00fcrde man mit angezogener Handbremse Auto fahren. Die extreme, tote Astralit\u00e4t des Betons mit ihrem Defizit an Lebenskr\u00e4ften saugt solche aus dem menschlichen Organismus ab und schw\u00e4cht diesen in seinen physiologischen Funktionen, wobei der Ansatz je nach individueller physiologischer Neigung im Kreislauf, in der Verdauung, in den Gelenken, im Nervensystem oder woanders liegt. Von den Kr\u00e4ften der nat\u00fcrlichen Umgebung ist der Mensch in konventionellen Betonr\u00e4umen v\u00f6llig abgespalten. Diese Tatsache beeinflusst sein geistiges Leben, und sie polarisiert die Seelenkr\u00e4fte einseitig zum Nerven- und Denkpol hin, der gleichzeitig unter Druck gesetzt wird.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Beton mit Pneumatit<\/em><\/strong><em> zeigt eine eigene \u00e4therische Atmung, die dem menschlichen \u00c4therleib eine H\u00fcllenqualit\u00e4t vermittelt. Seine Wirkung auf den Astralleib ist fast ganz neutral. Dadurch ist Pneumatit-Beton freilassend, wirkt also zum Beispiel nicht auf ein verspanntes Denken oder auf ein euphorisiertes F\u00fchlen hin. Die Lebenskraft im Pneumatit-Beton ist eine zeitgem\u00e4\u00dfe Ausbildung des umfassenden \u00e4therischen Potentials, das im Urmeer sehr fr\u00fcher geologischer Zeiten vorhanden war, eine Kombination aller \u00c4therarten. Sie beinhaltet die geistige Kraft, die auch in der Bildung des zellul\u00e4ren Anteils des Blutes wirkt und dadurch den Beton n\u00e4her an die menschliche Dimension r\u00fcckt. Pneumatit-Beton bietet damit die irdisch-\u00e4therische Grundlage f\u00fcr den Empfang von kosmischen Kr\u00e4ften, die einer ganzheitlichen menschlichen Entwicklung dienen. In einem Raum aus Pneumatit-Beton kann sich der menschliche \u00c4therleib eine freie H\u00fclle mit harmonischer Verbindung von oberem und unterem Mensch schaffen. Der Astralleib wird von den Wirkungen des Baumaterials nicht ber\u00fchrt, was ein seelisches Innenleben ohne Druck m\u00f6glich macht. Eine gewisse Trennung von den Kr\u00e4ften der nat\u00fcrlichen Umgebung bleibt, da es sich um einen k\u00fcnstlichen Lebensraum handelt. In diesem kann der Mensch aber die Physiologie seiner Wesensglieder voll entfalten.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_669\" aria-describedby=\"caption-attachment-669\" style=\"width: 2156px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-669 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/7-Nautilus-seitlichgedreht-2-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2156\" height=\"2291\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/7-Nautilus-seitlichgedreht-2-1.jpg 2156w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/7-Nautilus-seitlichgedreht-2-1-282x300.jpg 282w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/7-Nautilus-seitlichgedreht-2-1-964x1024.jpg 964w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/7-Nautilus-seitlichgedreht-2-1-768x816.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/7-Nautilus-seitlichgedreht-2-1-1445x1536.jpg 1445w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/7-Nautilus-seitlichgedreht-2-1-1927x2048.jpg 1927w\" sizes=\"auto, (max-width: 2156px) 100vw, 2156px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-669\" class=\"wp-caption-text\">Geh\u00e4use eines Nautilus pompilius im R\u00f6ntgenbild. (Foto: Naturhistorisches Museum Basel)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Erlebnisberichte und Wirksamkeitsnachweise<\/strong><\/p>\n<p>Es war nicht das Ziel, Betonh\u00fcllen zu schaffen, die sich dem Erleben dauernd aufdr\u00e4ngen. Viele Menschen k\u00f6nnen sich die Wirkung von pneumatisiertem Beton aber bewusst machen, und sie umschreiben sie sehr \u00e4hnlich. Bitte lesen Sie doch die unter \u00bbBegegnung\u00ab zusammengefassten Erlebnisse noch einmal, sie beziehen sich alle auf Pneumatit-Beton! Mit breitgef\u00e4cherten, unterschiedlichen Tests konnte die Wirkung von Pneumatit seit 2008 auch wissenschaftlich mit gro\u00dfer \u00dcbereinstimmung festgestellt werden.<sup>14<\/sup>\u00a0Dabei war ein naturwissenschaftlicher Nachweis unabdingbar. F\u00fclle und Reichweite der Pneumatit-Wirkungen k\u00f6nnen aber nur durch direkte Beobachtungen auf ihrer eigenen Ebene nachgewiesen werden. Darum wurden auch mehrere unabh\u00e4ngige \u00fcberphysische Untersuchungen in Auftrag gegeben, erg\u00e4nzend auch radi\u00e4sthetische und komplement\u00e4rmedizinische. \u2013 Beispiele:<\/p>\n<ul>\n<li>Ein gr\u00f6\u00dferer naturwissenschaftlich-statistischer Versuch ma\u00df die Herzratenvariabilit\u00e4t (HRV) und ermittelte psychometrisch das subjektive Befinden und das Raumerleben von Versuchspersonen in extra erstellten Betonr\u00e4umen mit beziehungsweise ohne Pneumatit. Fazit des mit der Untersuchung beauftragten Human Research Institut (Weiz A): \u00bbIm Pneumatit-Raum f\u00fchlten sich die Versuchspersonen besser. Sie verbrauchten f\u00fcr die gleiche Leistung weniger biophysiologische Ressourcen (Lebenskr\u00e4fte) als im Raum aus konventionellem Beton und blieben in einem erholteren Zustand. Mit beiden Methoden ergab sich kein einziges Ergebnis, das zugunsten des Raumes aus konventionellem Beton gesprochen h\u00e4tte.\u00ab<\/li>\n<li>Im physikalisch-statischen Unbedenklichkeitszeugnis nach dem Materialtest durch das Holcim-Betonlabor wurde festgestellt, dass frisch gegossener Beton mit Pneumatit eine tendenziell h\u00f6here Plastizit\u00e4t und einen etwas geringeren Luftporengehalt aufweist als konventioneller Beton. Bautechnologisch irrelevant, zeigte sich in diesen Ph\u00e4nomenen am sensiblen Frischbeton aber doch bis in die Physikalit\u00e4t das Mehr an aufbauenden Lebenskr\u00e4ften (h\u00f6here Plastizit\u00e4t) und die Reduktion der abbauenden astralischen Kr\u00e4fte (weniger Luftporen)<\/li>\n<li>Ein grosses Problem f\u00fcr die Vermittlung nicht-physischer Tatsachen &#8211; und so auch der Eigenschaften unseres Produktes &#8211; ist nat\u00fcrlich die Tatsache, dass sie mit physischen Sinnen eben nicht wahrnehmbar sind. Ein Mittel, diese Eigenschaften zur Wahrnehmung zu bringen, ist die Herstellung von Kristallisationsbildern im Verfahren der Dunkelfeld-Mikroskopie, siehe nachvolgende\u00a0<strong> Kristallisationsbilder:<\/strong>Wenn Fl\u00fcssigkeiten kristallisieren, wirken die in ihnen enthaltenen Lebenskr\u00e4fte mit. In den ganz spezifisch gestalteten Mikrostrukturen, die dabei entstehen, k\u00f6nnen diese Lebenskr\u00e4fte sichtbar gemacht werden. Hier f\u00fcr unterschiedlich gelagertes Quellwasser nach 3 Tagen: reines Quellwasser,\u00a0 dasselbe Wasser nach konventionellem Beton, Quellwasser nach Pneumatit\u00ae- Beton. (Untersuchung und Fotos: LifeVisionLab, Schlieren)\n<figure id=\"attachment_617\" aria-describedby=\"caption-attachment-617\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-617 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Quellwasser-Nullprobe-200x-3-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Quellwasser-Nullprobe-200x-3-scaled.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Quellwasser-Nullprobe-200x-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Quellwasser-Nullprobe-200x-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Quellwasser-Nullprobe-200x-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Quellwasser-Nullprobe-200x-3-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Quellwasser-Nullprobe-200x-3-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-617\" class=\"wp-caption-text\">1 Urspr\u00fcngliches Quellwasser. Organische Kristallstrukturen machen das sch\u00f6pferische Potential der nat\u00fcrlichen Lebenskr\u00e4fte sichtbar. (Vergr\u00f6sserung x200)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_611\" aria-describedby=\"caption-attachment-611\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-611 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Konv-Beton-200x-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Konv-Beton-200x-1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Konv-Beton-200x-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Konv-Beton-200x-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Konv-Beton-200x-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Konv-Beton-200x-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Konv-Beton-200x-1-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-611\" class=\"wp-caption-text\">2 Quellwasser nach konventionellem Beton. Durchwegs tote Strukturen, die Lebensprozesse sind erstickt. (x200)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_615\" aria-describedby=\"caption-attachment-615\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-615 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-200x-4-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-200x-4-scaled.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-200x-4-300x225.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-200x-4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-200x-4-768x576.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-200x-4-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-200x-4-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-615\" class=\"wp-caption-text\">3 Quellwasser nach Pneumatit\u00ae-Beton (1). Die organischen Strukturen zeigen, dass die Sperre gegen\u00fcber den Lebenskr\u00e4ften dank Pneumatit\u00ae aufgehoben ist. (x200)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_616\" aria-describedby=\"caption-attachment-616\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-616 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-500x-7-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-500x-7-scaled.jpg 2560w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-500x-7-300x225.jpg 300w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-500x-7-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-500x-7-768x576.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-500x-7-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Pnt-Beton-500x-7-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-616\" class=\"wp-caption-text\">4 Quellwasser nach Pneumatit\u00ae-Beton (2). Solche sechsgliedrigen Strukturen, die im urspr\u00fcnglichen, rein organischen Quellwasser noch nicht vorhanden waren, zeigen ein Leben h\u00f6herer, geistiger Ordnung an. (x500)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/li>\n<li>Frank Burdich, Naturwissenschafter und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gesellschaft f\u00fcr angewandte Geistesforschung hielt die \u00fcberphysische Wirkung von Pneumatit-Beton im Unterschied zu konventionellem wie folgt fest: \u00bbEr wirkte umfangend, h\u00fcllend und lie\u00df Raum f\u00fcr das Bewusstsein, diesen Werkstoff zu durchdringen. Es konnte leicht ein Bewusstseinsbezug zur Umgebung aufgebaut werden. Die Wirkung war insgesamt als angenehm zu bezeichnen. (\u2026) Sowohl die \u00e4therischen als auch die astralen H\u00fcllen waren harmonisch und ausgepr\u00e4gt, wodurch sie eine zum Wohlbefinden beitragende Resonanzwirkung bei den in ihre Umgebung kommenden Lebewesen erm\u00f6glichen. So kann es zu einer Harmonisierung der Wesensglieder der vom Pneumatitbeton beeinflussten Lebewesen kommen.\u00ab Burdich attestiert und begr\u00fcndet f\u00fcr Pneumatit-Beton \u00fcberdies einen \u00bbau\u00dfergew\u00f6hnlichen Geistbezug\u00ab.<\/li>\n<li>Auch Forscher, Seminarleiter und Autor Dorian Schmidt (*) diagnostizierte die \u00fcberphysischen Wirkungen: \u00bbIn der Erscheinung und in der Wirkung auf den Menschen unterscheidet sich die Pneumatit-Betonplatte erheblich von der konventionellen Betonplatte. Die konventionelle Betonplatte ist gekennzeichnet durch \u00c4therkr\u00e4fte verbrauchende Prozesse (\u2026). Entsprechend sind die Wirkungen auf den Menschen, die dieser st\u00e4ndig ausgleichen muss. Die Pneumatit-Betonplatte f\u00f6rdert den Klang\u00e4ther, verbindet diesen mit Seelenkr\u00e4ften und f\u00fchrt beide zu einer h\u00f6heren Harmonie. Im Menschen wirken diese Kr\u00e4fte aufbauend, den Brust-Lungen-Bereich st\u00e4rkend und f\u00fchren in Zusammenhang mit dem belebten H\u00f6r-Klang-Raum zu einer Empf\u00e4nglichkeit f\u00fcr Inspiratives.\u00ab Pneumatit sei \u00bbein gro\u00dfer Fortschritt und seine Verbreitung sehr w\u00fcnschenswert\u00ab.<\/li>\n<li>Nach einem Vergleich an drei Probanden mittels Elektroakupunktur nach Dr. Voll fasste Dr.med. Friedrich Begher zusammen: \u00bbWir haben hier ein Ergebnis mit ausgezeichneter Signifikanz. (\u2026) Dem mit dem Zuschlagsstoff Pneumatit-2 (\u2026) behandelten Beton kann aus EAV-\u00e4rztlicher Sicht eine hervorragende Vertr\u00e4glichkeit bescheinigt werden. Der Zuschlag von Pneumatit-2 zum Beton kompensiert gesundheitlich negative Eigenschaften des Betons soweit getestet vollumf\u00e4nglich, und der Baustoff Beton verliert seine sch\u00e4dlichen Einwirkungen auf den menschlichen Organismus.\u00ab<\/li>\n<li>Architekt, Baubiologe und Radi\u00e4sthet Paul Leibundgut hat die Probeplatten \u00fcberphysisch in Sekundenschnelle richtig identifiziert. Seine ausf\u00fchrliche radi\u00e4sthetische Untersuchung stellte fest, dass Pneumatit die krankmachende Tendenz von Beton hin zu Symptomen \u00bbwie Gicht, Multiple Sklerose, Rheuma, Verkalkung in Nacken, Schultern\u00ab verwandle zur Qualit\u00e4t von \u00bbSchutz und Heilung bei Belastungen, Schocks, Stress, Angst, Panik, seelischem Ungleichgewicht\u00ab. Die seelische Beeinflussung durch Beton mit der Tendenz zu Resignation, Verzweiflung, Unentschlossenheit, Negativit\u00e4t werde durch Pneumatit in \u00bbweise Gerechtigkeit\u00ab verwandelt, mit der Vermittlung von \u00bbHoffnung, Lebensbejahung, Kraft und Mut\u00ab.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Diversifizierung: Pneumatit\u00aeprotect-Farben<\/strong><\/p>\n<p>Pneumatit muss in den Frischbeton eingemischt werden. Fragen nach einer \u00abPneumatit-Behandlung\u00bb f\u00fcr bestehende Betonr\u00e4ume konnten deshalb w\u00e4hrend vieler Jahre nicht beantwortet werden. 2023 kam in einer neuen Branche ein neues Pneumatit-Produkt auf den Markt, in Zusammenarbeit mit Thymos Naturfarben CH und Beeck Mineralfarben DE.<\/p>\n<p>Beton h\u00e4rtet aus, weil sich in einer chemischen \u00abHochzeit\u00bb (sog. Hydratation) die Molek\u00fcle des Zements und die des Zumischwassers aufl\u00f6sen und zu etwas Drittem verbinden: einem Kosmos von haar- und nadelf\u00f6rmigen Mikrokristallen im Beton-Inneren. Ist dem Zumischwasser Pneumatit beigegeben, steigt dessen lebendige Wirkung \u2013 bisher \u00abFahrgast\u00bb des sich aufl\u00f6senden Wassers \u2013 in die Kristallbildung um. Und Kristalle, eine Sonderform des Mineralischen, haben die F\u00e4higkeit, biologisch aktive Kr\u00e4fte (Leben) in ihr Inneres dauerhaft aufzunehmen. Das zeigen sie durch ihr Wachstum, das sonst lebendigen Organismen vorbehalten ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr die zwei Pneumatit\u00aeprotect-Farblinien (Silikat und Kalk) wird ein Zuschlag aus sehr feinem gemahlenem Pneumatit-Spezialm\u00f6rtel hergestellt. Mit dem doppelten Anstrich werden auch die Pneumatit-tragenden Kristalle, Mikrotresore des Lebens, \u00fcber die Fl\u00e4chen gelegt: eine biologisch hochaktive Schutzhaut, die den Raum von den Einwirkungen des Betons vollst\u00e4ndig abschirmt und lebendiger macht. www.pneumatit-protect.ch<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_618\" aria-describedby=\"caption-attachment-618\" style=\"width: 1920px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-618 size-full\" src=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schulbau-in-Karlsruhe-mit-PneumatitR-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schulbau-in-Karlsruhe-mit-PneumatitR-scaled.jpg 1920w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schulbau-in-Karlsruhe-mit-PneumatitR-225x300.jpg 225w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schulbau-in-Karlsruhe-mit-PneumatitR-768x1024.jpg 768w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schulbau-in-Karlsruhe-mit-PneumatitR-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/m-arc.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schulbau-in-Karlsruhe-mit-PneumatitR-1536x2048.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-618\" class=\"wp-caption-text\">Erweiterungsbau der Inklusionsschule Parzival Zentrum in Karlsruhe, mit Pneumatit. (Foto: Weisenburger GmbH, Rastatt)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der Betrieb<\/strong><\/p>\n<p>Seit seiner Fertigstellung 2007 bis Mitte 2023 ist Pneumatit in rund 160 000 Kubikmetern Beton zur Anwendung gekommen. Der Vertrieb erfolgte w\u00e4hrend 10 Jahren ausschliesslich \u00fcber Mund-zu-Mund-Empfehlungen, erst seit Anfang 2016 wird aktives Marketing betrieben.<\/p>\n<p>2014 wurde die Einpersonengesellschaft Pneumatit GmbH gegr\u00fcndet und schon 2017 in eine AG mit einem Kapital von CHF 790 000 umgewandelt. Die Pneumatit AG ist ein anerkannter Fintan Betrieb mit dem entsprechenden Qualit\u00e4tssiegel. Die 2022 gegr\u00fcndete Stiftung Revivis hat alle Anteile des Gr\u00fcnders an der AG \u00fcberschrieben erhalten und ist seither Mehrheitsaktion\u00e4rin. Damit ist garantiert, dass der Impuls, der zu Pneumatit gef\u00fchrt hat, weiterlebt und in anderen Lebensbereichen fruchtbar wird.<\/p>\n<p>Unsere Kunden sind sensible, wache, engagierte Menschen. In ihnen lebt die gleiche \u00dcberzeugung wie in uns: Es ist unumg\u00e4nglich geworden, f\u00fcr das k\u00fcnftige Wohlergehen von Erde und Menschheit ein Mehr aufzubringen und daf\u00fcr den Zugang zu weiteren, zu nicht-physischen Dimensionen zu finden, zu aktivieren und in entsprechenden Produkten zu realisieren.<\/p>\n<p>Es ist den Menschen einst gelungen, den Wolf, ihren t\u00f6dlichen Feind, zu ihrem treusten Besch\u00fctzer und Begleiter zu machen. Der heutige Wolf ist die Technik: sie greift die menschlichen Lebenskr\u00e4fte an. Sie gilt es heute zu z\u00e4hmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Anmerkungen<\/u><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Christoph Hackelsberger: Beton: Stein der Weisen? Nachdenken \u00fcber einen Baustoff. Braunschweig 1988.<\/li>\n<li>Zahlen: Robert Courland: Concrete Planet. The Strange and Fascinating Story of the World\u2019s Most Common Man-Made Material. Amherst 2011 sowie Adrian Forty: Concrete and Culture. A Material History. London 2012. Nationale und internationale Zement- und Betonstatistiken: <a href=\"https:\/\/minerals.usgs.gov\/minerals\/pubs\/usbmmyb.html\">https:\/\/minerals.usgs.gov\/minerals\/pubs\/usbmmyb.html<\/a>, unter &#8220;Metals and Minerals&#8221; mit dem Suchbegriff &#8220;hydraulic cement: world production, by country&#8221; (vor 1968 wird noch nicht in metrischen Tonnen, sondern in Barrels gerechnet). \u2013 <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/List_of_countries_by_cement_production\">https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/List_of_countries_by_cement_production<\/a>, Abschnitt &#8220;References&#8221;. \u2013 <a href=\"https:\/\/www.indexmundi.com\/en\/commodities\/minerals\/cement\/cement_t22.html\">https:\/\/www.indexmundi.com\/en\/commodities\/minerals\/cement\/cement_t22.html<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.statista.com\/statistics\/219343\/cement-production-worldwide\/\">https:\/\/www.statista.com\/statistics\/219343\/cement-production-worldwide\/<\/a>; \u00a0\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/minerals.usgs.gov\/minerals\/pubs\/commodity\/cement\/mcs-2011-cemen.pdf\">https:\/\/minerals.usgs.gov\/minerals\/pubs\/commodity\/cement\/mcs-2011-cemen.pdf<\/a><\/li>\n<li>Wasser-Statistiken: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wasserverbrauch#Zahlen_zum_Wasserverbrauch<\/li>\n<li>Nachfolgend zitiert aus Kathrin Bonacker: Beton \u2013 ein Baustoff wird Schlagwort. Geschichte eines Imagewandels von 1945 bis heute. Marburg 1996 und Christoph Hackelsberger: Beton: Stein der Weisen? Nachdenken \u00fcber einen Baustoff. Braunschweig 1988.<\/li>\n<li>Das von Rudolf Steiner entwickelte und \u00bbEurythmie\u00ab genannte Geb\u00e4rden-Organon ist hervorragend geeignet, in \u00e4therischen Gef\u00fcgen gezielte Ver\u00e4nderungen hervorzurufen. Eurythmie kann deshalb zum Beispiel therapeutisch, aber auch in der Landwirtschaft oder in der Baukunst eingesetzt werden. Voraussetzung ist eine vorg\u00e4ngige pr\u00e4zise Diagnose und die M\u00f6glichkeit direkter Wahrnehmung der \u00e4therischen Wirkungen.<\/li>\n<li>Dieter Bartetzko: Der treue Heinrich \u2013 Beton, das unbekannte Wesen, in: Nils Aschenbeck: H\u00e4user, T\u00fcrme und Schiffe \u2013 gebaut aus Beton. Paul Kossel, Pionier des Betonbaus. Delmenhorst, Berlin 2003.<\/li>\n<li>Das Endprodukt gleicht dem \u00fcberall auf der Welt vorkommenden Konglomeratgestein (in Alpenn\u00e4he Nagelfluh, auch \u00bbHerrgottsbeton\u00ab genannt) und wird diesem oft fast gleichgestellt. Konglomerate entstanden in erosionsreicher Fluss- oder K\u00fcstenlage als reines Sediment, das durch das nat\u00fcrliche Bindemittel von kalk- oder quarzhaltigem Porenwasser verkittet wurde. Das Bindemittel im Beton (wie auch schon im Kalkm\u00f6rtel) setzt aber den Durchgang durch intensive Feuerprozesse voraus.<\/li>\n<li>Adrian Forty: Concrete and Culture. A Material History. London 2012, S. 197. Siehe dazu Martinez\u2018 Diagnose von der Ver\u00e4nderung der Zeitwahrnehmung durch den Industriebeton in seinen Erl\u00e4uterungen zu den drei Schemata.<\/li>\n<li>Der Begriff \u00bbNaturbeton\u00ab wird hier bewusst und neu gepr\u00e4gt. Er wurde in anderen Zusammenh\u00e4ngen immer wieder verwendet: f\u00fcr Nagelfluh, neue, zementfreie Baustoffe oder auch nur Industrie(sicht)beton.<\/li>\n<li>Wir st\u00fctzen uns im Folgenden auf die wertvollen Vorarbeiten von Courland (2011, dort weitere Literaturhinweise), der sich durch seine materialistische Interpretation und Spekulation leider an einer tieferen Einsicht hindert.<\/li>\n<li>Technischer Kalkreislauf: (1) Brennen des Kalksteins mit gelenktem Feuer zum Brannt- oder \u00c4tzkalk, wobei Kohlendioxid entweicht: Calciumcarbonat CaCO\u00b3 \u2192 Calciumoxid CaO; (2) L\u00f6schen des \u00c4tzkalks durch Beigabe von Wasser zum L\u00f6schkalk (mit wenig Wasser ein \u00e4tzendes, reaktionsbereites Pulver): Calciumoxid CaO \u2192 Calciumhydroxid Ca(OH)\u00b2; zusammen mit Zuschlagstoffen (Sand, Kies) und gen\u00fcgend Wasser wird aus L\u00f6schkalk Kalkm\u00f6rtel; (3) Abbinden (H\u00e4rten und Trocknen) des M\u00f6rtels unter Beizug des Kohlendioxids der Luft zum festen M\u00f6rtel: Calciumhydroxid Ca(OH)\u00b2 \u2192 Calciumcarbonat CaCO\u00b3. Im technischen Kalkkreislauf \u00fcbernimmt das Feuer die Rolle, die im nat\u00fcrlichen Kreislauf der CO\u00b2-Gehalt des Wassers bei der Verwitterung des Kalksteins spielt. Selbstverst\u00e4ndlich bringt das Feuer aber seine eigenen Kr\u00e4fte in das Verfahren und die Produktqualit\u00e4t ein.<\/li>\n<li>Platon hat bei seinem ber\u00fchmten Ausspruch, dass die Notwendigkeit die Mutter der Erfindung sei, mit Sicherheit nicht blo\u00df \u00e4u\u00dferlich-materielle Notwendigkeiten gemeint. Andernfalls w\u00e4re ihm gerade mit Blick auf G\u00f6bekli Tepe entschieden zu widersprechen. Was dort geschah, war im Rahmen der damals aktuellen Raum-, Zeit- und Aufwand-Nutzen-Verh\u00e4ltnisse eben \u00fcberhaupt nicht notwendig. Umso tiefere und nachhaltigere Wirkung war ihm beschieden.<\/li>\n<li>M\u00f6glicherweise haben die R\u00f6mer den hydraulischen Zement auch unabh\u00e4ngig selbst noch einmal erfunden, eine \u00dcberlieferung seitens Griechen ist nicht direkt belegt.<\/li>\n<li>Unter dem Namen \u00bbPuzzolane\u00ab werden heute Zementadditive verschiedenster Herkunft zusammengefasst (z. B. Hochofenasche), die dank ihrer chemischen Zusammensetzung hydraulisch wirksam (\u00bbpuzzolanisch aktiv\u00ab) sind.<\/li>\n<li>Alle Testberichte (wie auch die ausf\u00fchrlichen Erlebnisschilderungen) k\u00f6nnen auf www.pneumatit.ch\\Grundlagen\\Wirksamkeit eingesehen werden. Die positiven Ergebnisse sind auch f\u00fcr die Hom\u00f6opathie bedeutsam sowie als Beleg f\u00fcr die Tats\u00e4chlichkeit nicht-physischer Wirklichkeitsbereiche, ihrer Relevanz, ihrer Erforschbarkeit und der praktischen Umsetzbarkeit der dabei gewonnenen Erkenntnisse.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong><u>Literatur<\/u><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Dieter Bartetzko: Der treue Heinrich \u2013 Beton, das unbekannte Wesen, in: Nils Aschenbeck: H\u00e4user, T\u00fcrme und Schiffe \u2013 gebaut aus Beton. Paul Kossel, Pionier des Betonbaus. Delmenhorst, Berlin 2003.<\/li>\n<li>Kathrin Bonacker: Beton \u2013 ein Baustoff wird Schlagwort. Geschichte eines Imagewandels von 1945 bis heute. Marburg 1996.<\/li>\n<li>Robert Courland: Concrete Planet. The Strange and Fascinating Story of the World\u2019s Most Common Man-Made Material. Amherst 2011.<\/li>\n<li>Gwena\u00ebl Delhumeau: L\u2019invention du b\u00e9ton arm\u00e9.<\/li>\n<li>Hennebique 1890 \u20131914. Paris 1999.<\/li>\n<li>Adrian Forty: Concrete and Culture. A Material History. London 2012.<\/li>\n<li>Christoph Hackelsberger: Beton: Stein der Weisen? Nachdenken \u00fcber einen Baustoff. Braunschweig 1988.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gustav Haegermann: Vom Caementum zum Spannbeton. Beitr\u00e4ge zur Geschichte des Betons. Bd. 1\u20133.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es w\u00e4re falsch, vom Beton gering zu denken! Gro\u00df sind nicht etwa nur die heute verbauten Mengen dieser Substanz. Gro\u00df ist auch die Idee, die ihnen zugrunde liegt. Mit der Betonherstellung hat der Mensch begonnen, die geologischen Prozesse in die eigene Hand zu nehmen.<sup>6<\/sup> Dabei erzeugt er, \u00fcber die Rekapitulation von Feuer- und Fl\u00fcssigkeits-Vorstufen der Erde, einen beliebig formbaren Stein seines eigenen Willens<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":615,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[35,43,20,36,41],"tags":[67],"class_list":["post-608","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ecology-and-health","category-history","category-magazine-ma","category-materials-and-technology","category-projects-magazine-ma","tag-beton"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/608","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=608"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/608\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":924,"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/608\/revisions\/924"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/615"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-arc.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}